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Ein Tag im Lockdown«Nun kommt mir die Idee einer Durchseuchung seltsam vor»

Jeder Mensch hat seine Lockdown-Geschichte. Wir haben einige davon gesammelt. Ein Tag im Leben von Urs Hofmann, 63, Regierungsrat, der wegen Covid-19 ins Spital musste.

«Wenn man das am eigenen Leib erfährt, kommt einem die Idee, eine Durchseuchung der Gesellschaft sei der richtige Weg, schon ziemlich seltsam vor»: Der Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann über Corona-Massnahmen.
«Wenn man das am eigenen Leib erfährt, kommt einem die Idee, eine Durchseuchung der Gesellschaft sei der richtige Weg, schon ziemlich seltsam vor»: Der Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann über Corona-Massnahmen.
Foto: Peter Schneider (Keystone)

Es fing so harmlos an: Ein Frösteln, wenig Fieber – mehr hatte ich nicht. Am 23. März, einem Montag, liess ich mich testen, doch bereits übers Wochenende hatte ich mich angesichts meiner Symptome in Selbstisolation begeben. Keine Ahnung, wo ich mich angesteckt habe – es kann überall gewesen sein: an der Regierungsratssitzung am Mittwoch davor, an der Medienkonferenz am Freitagmorgen, im SRF-Studio in der Corona-Sendung von Mario Grossniklaus am Freitagabend.

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