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Juso will nicht mehr nach Amden

Die Jusos der Ostschweizer Kantone wollen wegen Fremdenfeindlichkeit gegenüber Flüchtlingen nicht mehr nach Amden.

Laut Juso hätten sich die Ammler «fremdenfeindlich und beängstigend aggressiv» gegenüber Flüchtlingen geäussert.
Laut Juso hätten sich die Ammler «fremdenfeindlich und beängstigend aggressiv» gegenüber Flüchtlingen geäussert.
Manuela Matt

Die Jungsozialisten der Ostschweizer Kantone werden wegen der «teils offenen Hetze» gegen ein geplantes Asylzentrum keine Veranstaltungen mehr in Amden organisieren. Dies teilen sie der Gemeinde in einem offenen Brief mit.

Vor wenigen Wochen hätten die Ostschweizer Sektionen der Juso in Amden das Osterlager abgehalten, heisst es am Montag in einem offenen Brief der Jungsozialisten an die Gemeinde Amden. Was in den letzten Tagen aus Amden zu hören gewesen sei, habe die Juso aus dem Kanton St. Gallen, dem Thurgau, dem Appenzellerland und dem Kanton Glarus geschockt.

«Unsolidarische Atmosphäre»

In den Medien hätten sich Ammlerinnen und Ammler «fremdenfeindlich und beängstigend aggressiv» gegenüber Flüchtlingen geäussert. Man könne nachvollziehen, dass die Unterbringung für eine kleine Gemeinde eine Herausforderung bedeute. Dass aber Stimmen laut geworden seien, «die pauschal diffamieren und hetzen», könne nicht widerstandslos hingenommen werden.

In dieser unsolidarischen Atmosphäre wolle man sich nicht bewegen. Deshalb werde man davon absehen, in Zukunft Veranstaltungen in Amden abzuhalten. Weiter wünsche man eine klare Distanzierung des Gemeindepräsidenten von den rassistischen Aussagen in der Gemeinde.

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