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ERZ-SkandalOldtimer-Nutzfahrzeuge kommen unter den Hammer

16 Fahrzeuge werden am Samstag versteigert, danach wird das illegale Oldtimermuseum aufgelöst. Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) entledigt sich der letzten Altlasten des Skandals um den ehemaligen Direktor.

Ohne gesetzliche Grundlage führte der ehemalige ERZ-Direktor Urs Pauli ein Oldtimermuseum in der stillgelegten ARA Glatt.
Ohne gesetzliche Grundlage führte der ehemalige ERZ-Direktor Urs Pauli ein Oldtimermuseum in der stillgelegten ARA Glatt.
Foto: Keystone

Es sind Liebhaberstücke, die in einer Halle der stillgelegten ARA Glatt gleich hinter der Zürcher Stadtgrenze in Opfikon stehen. Ein grauer Kipper der Marke Berna aus dem Jahr 1946 steht neben einem knallorangen Kanalreinigungsfahrzeug von 1987, dahinter der Kehrichtwagen der Marke FBW von 1972. Dies sind die grössten Fahrzeuge, die Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) zwischen 2006 und 2018 unter dem damaligen Direktor Urs Pauli beschafft, restauriert und in der extra dafür umgebauten Halle ausgestellt hat.

Dies geschah ohne gesetzlichen Auftrag und durch gesetzeswidrige Finanzierung, wie im Untersuchungsbericht zur sogenannten ERZ-Affäre von 2019 steht. Ursprünglich wollte man das Museum öffentlich zugänglich machen, dies geschah jedoch nie. Diesen Samstag werden nun alle Oldtimer-Interessierten die Möglichkeit haben, eines der Gefährte zu kaufen. 16 Fahrzeuge werden versteigert und das illegale Oldtimermuseum aufgelöst.

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