Auto

Facelift mit Detailverbesserungen

Mit einem breiten Spektrum an verfeinerter Technik und höherem Komfort will der Mazda 3 an seine bisherigen Erfolge anknüpfen.

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Seit der Einführung der ersten Mazda-3-Generation im Jahr 2003 haben die Japaner mehr als fünf Millionen Einheiten dieses Kompaktmodells in der härtest­umkämpften Fahrzeugklasse produziert. Zum Modelljahr 2017 hat das weiterhin als fünftürige Schrägheckversion oder als viertürige Limousine erhältliche Fahrzeug eine Überarbeitung erfahren, die auf den ersten Blick eher unscheinbar daherkommt, aber mehr bietet, als man denkt.

Grössere optische Anpassungen waren beim weltweit meistverkauften Mazda-Modell nicht zwingend, denn ausgesehen hat das Fahrzeug schon bisher unaufgeregt, aber adrett. Trotzdem liessen die Macher nichts anbrennen und verpassten dem aufgefrischten Mazda 3 ein fein geschliffenes, kraftvolleres Frontdesign neu mit adaptiven LED-Scheinwerfern sowie LED-Nebelleuchten. Die Seiten­blinker befinden sich nun für eine bessere Sichtbarkeit auf den Aussenspiegeln. Das Heck wird von den sportlichen LED-Leuchtringen der Rückleuchten dominiert. Die Gestaltung der Stossfänger hinten soll nach den Vorstellungen der Designer das Gefühl von guter Strassenlage, Breite und Qualität verstärken.

Die richtig kalten Tage und Nächte könnten ja noch kommen. Spätestens dann wird man ein Hohelied singen auf das neu in den Ausstattungsversionen Ambition Plus und Revolution serienmässig enthaltene beheizbare Lenkrad, das durch ein neues Bedienungselement aktiviert wird. Aus Sicherheitsgründen wird der Heizvorgang automatisch 30 Minuten nach der Aktivierung abgebrochen. Das Wohlfühlfeeling wird in diesen Versionen mit den bis jetzt schon standardisierten beheizbaren Vor­dersitzen abgerundet.

Höhere Sicherheit

Neu ist auch die elektrische Handbremse. Mit dem damit verbundenen Wegfall des klassischen Handbremsehebels steht deutlich mehr Platz in der Mittelkonsole zur Verfügung. Im gleichen Zug sind die Becherhalter unter einer verschiebbaren Abdeckung verschwunden.

Das in beiden höheren Ausstattungsvarianten enthaltene hochauflösende Head-up-Display ist markant verbessert worden. Die wichtigsten Informationen wie die aktuelle Geschwindigkeit oder Sicherheitswarnhinweise, die in das direkte Blickfeld des Fahrers projiziert werden, sind jetzt besser ablesbar. Die Hintergrundfläche der Anzeigen wurden geändert, die Symbole vereinfacht und die Antireflex­beschichtung verbessert, sodass sich der Lenker besser auf die Strasse konzentrieren kann. Um einen Informationsüberfluss zu verhindern, werden immer nur drei Informationen gleichzeitig angezeigt. Dabei steht die wichtigste Information immer oben, etwa eine plötzliche Sicherheitswarnung.

Der überarbeitete Japaner hat auch punkto Fahrkomfort spürbar zugelegt, wie ausgedehnte Testfahrten zeigten. Die Struktur des Fahrwerks wurde optimiert, so ist die Stossdämpfung besser und gleichzeitig die Fahrzeugstabilität auch bei hoher Geschwindigkeit gewährleistet.

Mit dem neuen Mazda 3 wird weltweit auch das System G-Vectoring Control (GVC) eingeführt. Dieses erste System seiner Art bietet eine integrierte Motor-, Getriebe-, Fahrwerks- und Karosseriesteuerung. Durch gezielte Variationen des Drehmoments werden die Radlasten optimiert, was zu einem präziseren Fahrverhalten und erhöhtem Fahrkomfort bei praktisch allen Bedingungen führt.

Allradversion nicht in Sicht

Weitere neue Elemente im Sicherheitsbereich sind der City-Notbremsassistent mit Fussgänger-Erkennung, ein Aufmerksamkeitswarner, ein Rückfahr-Notbremsassistent sowie ein Spurhalteassistent mit aktiver Lenkunterstützung. Punkto Motorisierung bleibt alles beim Alten. So stehen weiterhin drei Benziner mit 100, 120 und 165 PS sowie zwei Diesel mit 105 und 150 PS zur Auswahl. Alle Versionen sind mit einer manuellen 6-Gang-Schaltung versehen, ein 6-Stufen-Automatikgetriebe ist je nach Ausstattungsniveau erhältlich. Vergebens sucht man nach einer Allradversion. Eine solche ist in der Schweiz zumindest in absehbarer Zeit kein Thema.

Gesamthaft gesehen hat der Feinschliff dem Mazda 3 gutgetan und ihn für den harten Kampf an der Verkaufsfront fitter gemacht. Die Markteinführung in der Schweiz erfolgt ab sofort. Der Einstiegspreis für den Benziner mit 100 PS liegt bei 18'500 Franken. (zuonline.ch)

Erstellt: 22.12.2016, 11:35 Uhr

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