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Von der Magie des Lesens

Lesen war für Online-Redaktor Paul Steffen als Kind das Grösste. In diesem Beitrag erzählt er, weshalb eines seiner ersten Kinderbücher bis heute einen enormen Stellenwert in seinem Leben hat.

Denke ich an die einprägsamsten Weihnachtserinnerungen meiner Kindheit, dann denke ich nicht unmittelbar an die Bescherung an Heiligabend oder das Singen von Weihnachtsliedern mit meiner Familie; nicht einmal die an die unzähligen Geschenkswünsch, die in Erfüllung gingen. Also verstehen sie mich nicht falsch; klar war es schön Guetzli zu essen bis einem der Bauch weh tut, mit den neuen Spielsachen zu spielen oder den Gesprächen der zunehmend betrunkenen Verwandtschaft zu lauschen.

Aber eigentlich war die Weihnachtszeit seit ich denken kann, die Zeit, in der ich den ganzen Tag lesend unter der Bettdecke verbracht habe. Frei von Hausaufgaben und ohne irgendwo in die Ferien zu reisen waren die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr die magischste Zeit meiner Kindheit. Versunken in meine Bücher, befand ich mich in einer Fantasiewelt, die mir behagte und die, geprägt von kindlicher Unbeschwertheit, meine Persöhnlichkeitsentwicklung mehr beeinflusst hat, als es die Schule je vermochte. Es gibt ein Buch, das auch so viele Jahre später noch mein absolutes Lieblingskinderbuch ist.

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