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Mütter- Sekretärinnen braucht das Land!

Wird man erstmals Mutter, kommen von rundherum gute und gut gemeinte Ratschläge. «Schlaf noch etwas vor, du wirst es gut brauchen können», bekam ich als Schwangere mehrmals zu hören (als ob sich Schlaf so lange speichern lassen würde). Und wenn das Kind da ist, gehts weiter. So weiss die Nachbarin genau, was dem schreienden Kind fehlt. «Du armes Ding, lässt dich deine Mama hungern?»

Doch eines hat mir mein Umfeld mit Wissensvorsprung verschwiegen – oder ich hatte grad auf Durchzug gestellt: wie schwierig es als Mutter oft ist, Geplantes auch umzusetzen. Das zeigt sich an banalen Aufgaben wie Staubsaugen (geht nicht, das Kind schläft), den Arzt anrufen (schwierig, wenn die Kleine schreit) und Einkaufen (unmöglich, wenn sie kurz vor Ladenschluss Hunger hat).

Die Steigerung dessen ist der Versuch, andere Mütter zu treffen. Denn kaum habe ich mit Anna, zwei Kinder, einen Termin gefunden, muss ihre Oma ins Spital und sie sich um deren Tiere kümmern. Planänderung, ich vereinbare stattdessen ein Treffen mit Freundin Sarah. Doch tags zuvor sagt sie ab – Tochter Lisa hat schlimmen Husten und unsere Kleine soll sich nicht anstecken.

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