Trotz Hudelwetter springen so viele Samichläuse wie nie in die Limmat

Beim Zürcher Samichlaus-Schwimmen müssen 111 Meter geschwommen werden. Doch vielen war das nicht einmal genug.

Kostümierung erwünscht: Diesen Samichlaus-Schwimmern kann die Kälte nichts anhaben. (Video: SDA)

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Neuer Teilnehmerrekord an der 19. Ausgabe des Zürcher Samichlaus-Schwimmens: 352 teilweise kostümierte Menschen liessen sich von den garstigen Wetterbedingungen nicht abhalten und wagten den Sprung in die kalten Fluten der Limmat.

Fluss und Luft wiesen an diesem Sonntag eine Temperatur von rund neun Grad auf. Trotzdem entschieden sich 261 der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, über die traditionelle Strecke von 111 Metern hinaus noch die Extra-Meile zu schwimmen. Dafür bezahlte der Hauptsponsor zusätzlich 10 Franken pro Person an die MS-Gesellschaft.

Das Samichlaus-Schwimmen war in diesem Jahr ausverkauft: Über 390 Tickets wurden abgesetzt, doch rund 40 Personen war es dann wohl doch zu kalt. Der Anlass verlief unfallfrei, wie die Veranstalter mitteilten. Neben Tauchern sorgten über 40 Helfer für einen reibungslosen Ablauf.

Melkfett notfalls erlaubt

Wer am «coolen Anlass» mitschwimmen will, muss mindestens 16 Jahre alt und gesund sein. Ein Neopren-Anzug oder eine Schicht Melkfett sind zwar erlaubt, aber wirklich Spass macht es nur in Badekleid oder Badehose, finden die Veranstalter und auch viele Teilnehmende. Kostümierung dagegen ist erlaubt und erwünscht.

Seit 2011 werden Tickets mit einem Zuschlag verkauft. Auch diese Spenden gehen in diesem Jahr an die MS Gesellschaft. Das 20. Samichlaus-Schwimmen findet am 8. Dezember 2019 statt.

(oli/sda)

Erstellt: 09.12.2018, 18:27 Uhr

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