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ZSC-Stürmer Willy RiediPlädoyer eines Spätzünders

Mit 22 Jahren unterschreibt der Zürcher seinen ersten Profivertrag und engagiert sich gegen die geplante Erhöhung des Ausländerkontingents.

Grund zum Jubel: Willy Riedi (links) hat seinen ersten Profivertrag unterschrieben und stürmt in einer formstarken ZSC-Linie mit Raphael Prassl.
Grund zum Jubel: Willy Riedi (links) hat seinen ersten Profivertrag unterschrieben und stürmt in einer formstarken ZSC-Linie mit Raphael Prassl.
Foto: Marcel Bieri (Keystone)

Ein Fels von einem Mann steht in der leeren Rapperswiler Arena: 1,88 Meter gross, 94 Kilo schwer, lange Mähne: Willy Riedi thront auch ohne Schlittschuhe über seinen Gesprächspartnern. Es ist kurz vor zehn, das Thema des Abends liegt längst zusammengerollt irgendwo unter den Tribünen: das Transparent, mit dem die Spieler wie in den anderen Stadien am Samstag gegen die geplante Aufstockung des Ausländerkontingents protestierten. «Du hättest dann kaum mehr eine Chance, deinen Kindheitstraum zu erfüllen, wenn du es nicht mit 18, 19 in die höchste Liga geschafft hast», sagt Riedi.

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