Zum Hauptinhalt springen

Bülach NordPläne für neues Schulhaus sollen konkreter werden

Auf dem Guss-Areal in Bülach soll ein neues Schulhaus entstehen. Die Primarschulpflege und der Stadtrat beantragen dem Gemeinderat einen Planungskredit von 440’000 Franken.

Der Grossteil der Wohnungen auf dem Guss-Areal in Bülach wurde bereits bezogen. Nun soll in diesem Gebiet auch ein neues Schulhaus gebaut werden.
Der Grossteil der Wohnungen auf dem Guss-Areal in Bülach wurde bereits bezogen. Nun soll in diesem Gebiet auch ein neues Schulhaus gebaut werden.
Foto: Raisa Durandi

Um im Norden Bülachs zeitnah ein passendes Schulhaus zu erhalten, soll eine zweistufige Gesamtleistungssubmission durchgeführt werden. Die Primarschulpflege und der Stadtrat beantragen dem Gemeinderat, dafür einen Kredit von 440’000 Franken zu bewilligen. Stimmt der Gemeinderat dem Kredit zu, fällt damit der Startschuss für die zweistufige Submission eines Gesamtleistungsangebots. Diese wird im offenen, selektiven Verfahren durchgeführt. Die Submission dauert eineinhalb bis zwei Jahre. Ziel ist es, das Angebot mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erhalten.

Über den Kredit für den Bau des Schulhauses werden schliesslich die Stimmberechtigten entscheiden. Es ist mit einer Bauzeit von rund drei Jahren zu rechnen. Damit dürfte das Schulhaus bei einem Ja der Stimmberechtigten zum Baukredit ungefähr Mitte 2026 bezugsbereit sein.

Zwölf zusätzliche Primarklassen

Das Schulhaus Guss soll einen Doppelkindergarten, Räume für sechs Primarklassen, eine Turnhalle sowie die nötigen Nebenräume für Kinder, Lehrpersonen und Schulleitung umfassen. Ebenfalls eingeplant ist eine schulergänzende Betreuung für 40 bis 50 Kinder. Sowohl Betreuung als auch Turnhalle stehen in Zukunft ebenfalls der Schule Hohfuri zur Verfügung, welche für diese Bereiche aktuell zu knappe Raumressourcen ausweist.

Der Stadtrat hat Ende 2018 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Das Schulhaus wird auf dieser Grundlage in Angriff genommen. Im Schuleinzugsgebiet Nord ist mit einer langfristigen Zunahme von zwölf Primarklassen und vier Kindergartenabteilungen zu rechnen. Der dringendste Bedarf an Klassenzimmern wird in den nächsten Jahren durch Modulbauten abgedeckt. Knapp wird es aber bereits in den nächsten Jahren beim Hort, bei den Turnhallen-Kapazitäten und bei weiteren Spezialräumen.

red