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Dubiose Gelder aus AserbeidschanPlötzlich boten mächtige Leute einem Walliser 5 Millionen Franken an

Ein Schweizer Sportfunktionär streicht in Aserbeidschan einen Betrag in Millionenhöhe ein – eine Schenkung sagt er. Was steckt dahinter?

Ein Bundesgerichtsurteil über Millionenzahlungen an den Ex-Präsidenten des Internationalen Ringerverbands zeigt auf: Auch in dieser Sportart fliesst viel Geld und herrscht Intransparenz.
Ein Bundesgerichtsurteil über Millionenzahlungen an den Ex-Präsidenten des Internationalen Ringerverbands zeigt auf: Auch in dieser Sportart fliesst viel Geld und herrscht Intransparenz.
Getty Images

Die Männer kamen aus dem Nichts. Sie gehörten zum obersten politischen Machtzirkel des Landes und boten ein grosszügiges Geschenk an: 5 Millionen Euro. So erinnern sich der Unterwalliser R.M. und dessen Ehefrau gemäss einem kürzlich publizierten Bundesgerichtsurteil, was ihnen 2012 bei einem Aufenthalt in Aserbeidschan widerfahren war. In Vorderasien weilte R.M. in seiner Rolle als Präsident des internationalen Ringerverbands, dem er seit 2003 vorstand. In jüngeren Jahren war er ein erfolgreicher Kranzschwinger und als FDP-Lokalpolitiker Weggefährte des späteren Bundesrats Pascal Couchepin.

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