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Grosser RäumungsverkaufPrivater versteigert Schnee an den Meistbietenden

Ein Mann aus Wädenswil schaltet ein Zeitungsinserat, um den Schnee vor seiner Haustür loszuwerden – und löst damit viele heitere Reaktionen aus.

Die fiktive Schneeversteigerung sorgt für einen Farbtupfer im grauen Alltag.
Die fiktive Schneeversteigerung sorgt für einen Farbtupfer im grauen Alltag.
Themenfoto: Keystone

Es hat diese Woche ordentlich geschneit, und viele haben genug vom Schnee im Unterland. Und dann das: Da will uns tatsächlich jemand noch mehr von der weissen Pracht andrehen. In einer skurrilen Kleinanzeige in der «Zürichsee-Zeitung» ist zu lesen: «Zu verkaufen 5 m3 Schnee dem Meistbietenden.»

Das Mindestangebot beträgt 5 Franken pro Kubikmeter. Die Ware muss man abholen. Und: «Verkauf solange Vorrat.» Ein Name steht nicht in der Annonce, dafür eine Handy-Nummer. Wer mitbieten will, muss per SMS ein Angebot einreichen.

Was steckt da dahinter? Ist hier einer zu faul, sich den Weg vor seiner Haustür freizuschaufeln? Soll das jemand anders für ihn erledigen? Und auch noch Geld bezahlen für die schweisstreibende Arbeit? Fünf Kubikmeter Schnee sind schliesslich eine ganze Menge, etwa 30 Badewannen voll. Dies sei aber nur zum Vergleich gesagt und nicht in der Meinung, dass jemand tatsächlich die Absicht haben könnte, im kalten Schnee zu baden.

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