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KlotenRecyclinganlage in Naturschutzgebiet wird nicht bewilligt

Das Bundesgericht hat entschieden: Eine Recyclinganlage in einer ehemaligen Kiesgrube zwischen Bassersdorf und Kloten erhält definitiv keine Bewilligung.

An der Hauptstrasse zwischen Bassersdorf und Kloten (vorne) liegt eine ehemalige Kiesgrube. Eine Recyclingstation zu betreiben, ist dort gemäss Bundesgericht nicht zulässig.
An der Hauptstrasse zwischen Bassersdorf und Kloten (vorne) liegt eine ehemalige Kiesgrube. Eine Recyclingstation zu betreiben, ist dort gemäss Bundesgericht nicht zulässig.
Bild: Google Maps

Bereits seit 2002 hat ein Unternehmen in Kloten eine Recycling-Umschlag- und Sammelstation betrieben, heisst es im Entscheid des Bundesgerichts. 2016 wurde ein Baugesuch zur entsprechenden Umnutzung des in der Landwirtschaftszone gelegenen früheren Kieswerks eingereicht. Die Baudirektion des Kantons Zürich erteilte die raumplanungsrechtliche und naturschutzrechtliche Bewilligung Ende 2016, die Stadt Kloten daraufhin die Baubewilligung. Pro Natura erhob jedoch Beschwerde – und hat nun letztinstanzlich recht bekommen.

Das betroffene Areal befindet sich im Bereich eines Amphibienlaichgebiets von nationaler Bedeutung. Der Betrieb einer Recyclinganlage ist laut dem Urteil nicht mit den Schutzzielen eines solchen Gebiets vereinbar.

Die alte Kiesgruben «Gwärfi» zwischen Bassersdorf und Kloten gelegen, ist heute auch ein Naturschutzgebiet, wo nicht mehr alle industriellen Nutzungen erlaubt sind.
Die alte Kiesgruben «Gwärfi» zwischen Bassersdorf und Kloten gelegen, ist heute auch ein Naturschutzgebiet, wo nicht mehr alle industriellen Nutzungen erlaubt sind.
Bild: Google Maps

SDA