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Nicht richtig bewertetRegensdorfer Gemeinderat wird vom Gericht zurückgepfiffen

Die Gemeinde hat bei einem Submissionsvertrag den Auftrag für die Sanierung und Erweiterung der Sportanlage Wisacher unrechtmässig vergeben.

Beim Auftrag ging es um eine Sanierung und Erweiterung der Sportanlage Wisacher.
Beim Auftrag ging es um eine Sanierung und Erweiterung der Sportanlage Wisacher.
Foto: Francisco Carrascosa

Die Gemeinde Regensdorf hat die falsche Firma mit einem Auftrag zur Sanierung und Erweiterung der Sportanlage Wisacher beauftragt. Zu diesem Schluss kommt das Verwaltungsgericht Zürich in seinem Urteil, das am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde.

Im Juli 2020 hatte die Gemeinde von insgesamt fünf Angeboten jenes ausgewählt, das mit einer Offertensumme von 850’311 Franken dotiert war. Dagegen erhob diejenige Firma Beschwerde, die ein günstigeres Angebot von 846’897 Franken offeriert hatte.

Angebote wurden nicht fair verglichen

Tatsächlich geniessen Gemeinden bei der Bewertung der Angebotspreise einen erheblichen Spielraum. Dies bestätigte auch das Verwaltungsgericht. Allerdings musste das Gericht überprüfen, ob es beim Ermessensspielraum zu einem Missbrauch oder einer Überschreitung gekommen war.

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