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Hirntumore bei Kindern im WeinlandKanton sieht kein erhöhtes Krebsrisiko – und erntet Kritik

Obschon Kinder im Weinland laut einer Studie häufiger an Krebs erkranken als anderswo, glaubt der Zürcher Regierungsrat nicht an ein erhöhtes Krebsrisiko. Politiker fordern nun eine genaue Untersuchung.

Jedes Jahr erkranken in der Schweiz etwa 50 Kinder an einem Hirntumor. Laut einer Studie besteht für ein Kind im Weinland ein um etwa 20 Prozent höheres Risiko eines Tages an einem Hirntumor zu erkranken. Doch die Zürcher Regierung verneint ein erhöhtes Krebsrisiko.
Jedes Jahr erkranken in der Schweiz etwa 50 Kinder an einem Hirntumor. Laut einer Studie besteht für ein Kind im Weinland ein um etwa 20 Prozent höheres Risiko eines Tages an einem Hirntumor zu erkranken. Doch die Zürcher Regierung verneint ein erhöhtes Krebsrisiko.
Foto: Urs Jaudas

Im Zürcher Weinland erkrankten laut einer Studie zwischen 2005 und 2015 mehr Kinder an einem Hirntumor, als es statistisch zu erwarten wäre (wie diese Zeitung berichtete). Laut dem Regierungsrat lasse diese Häufung aber keinen Schluss auf ein erhöhtes Risiko zu. Für eine statistische Signifikanz seien es zu wenige Fälle gewesen, schreibt die Zürcher Regierung jetzt in einer Antwort auf eine Interpellation von Zürcher Kantonsräten. Sie nahm dabei auch explizit Stellung zu zwei Krebsfällen in Flaach. Vor einiger Zeit starben dort innerhalb von einem halben Jahr zwei Buben an einem Hirntumor. (Lesen Sie hier die Geschichte der beiden betroffenen Familien).

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