Regensdorf

Aus einer Industriehalle wird ein Kinderspielparadies

Hüpfen, Fussball spielen, klettern – und das alles unabhängig von der Wetterlage. Läuft alles nach Plan, entsteht in Regensdorf bald eine Indoor-Spielhalle für Kinder. Neben Bülach wäre dies das zweite solche Spielparadies im Zürcher Unterland.

Wenn es nach dem Betreiber Andreas Barthel geht, hört man im Regensdorfer Industriequartier schon bald fröhliches Kinderlachen. Hier an der Althardstrasse will er eine Kinderspielhalle mit Trampolin und Riesenrutsche eröffnen.

Wenn es nach dem Betreiber Andreas Barthel geht, hört man im Regensdorfer Industriequartier schon bald fröhliches Kinderlachen. Hier an der Althardstrasse will er eine Kinderspielhalle mit Trampolin und Riesenrutsche eröffnen. Bild: Francisco Carrascosa

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Was unternimmt man mit den Kindern, wenn es seit Tagen regnet, ungemütlich kalt ist oder stürmt? Diese Frage hat sich wohl nicht nur Andreas Barthel aus Schleinikon, selbst vierfacher Vater, schon einmal gestellt. «Klar kann man trotzdem nach draussen gehen oder mal ein Gesellschaftsspiel machen», sagt er, «doch irgendwann gehen einem die Ideen einfach aus.» Auf Reisen im Ausland habe er schon mehrere Indoor-Spielhallen besucht und sich von diesem Konzept überzeugen lassen. «Die Kinder lernen miteinander umzugehen und bewegen sich. Das ist doch eine gute Sache.»

Gut an den ÖV angebunden

Seit ein paar Jahren spielt Barthel mit dem Gedanken, selber eine solche Halle zu betreiben. Die für ihn ideale Liegenschaft hat er nun an der Althardstrasse 137 in Regensdorf gefunden. «Bahnhof und Bushaltestelle sind in unmittelbarer Nähe und auch Parkplätze gibt es genügend auf dem Areal», erklärt er. Gerne würde er seine Spielhalle bereits Mitte/Ende Juli eröffnen, ist sich aber bewusst, dass dies ein sehr sportlicher Zeitplan ist, denn noch ist die Baubewilligung ausstehend. Urs Andermatt, Leiter Baurecht und Baubewilligungen der Gemeinde Regensdorf, bestätigt, dass ein entsprechendes Baugesuch Anfang April eingegangen ist. Bis eine allfällige Bewilligung erteilt werde, dauere es in der Regel zwei bis vier Monate.

Auch wenn er noch keine definitive Bewilligung in den Händen hält, hat Barthel seine Spielgeräte bereits bei einem Ausstatter für Hallenspielplätze bestellt, dies weil die Entwicklungs- und Produktionszeit mehrere Monate beträgt. «Irgendwann kommt man an den Punkt: entweder man bestellt oder man wartet ab», sagt er. Die Spielgeräte lagern momentan noch beim Hersteller.

Entstehen soll das «Dinos Kinderspielparadies» auf gut 800 Quadratmetern im Innen- und 300 im überdachten Aussenbereich. «Meine Kinder fanden Dinosaurier schon immer interessant. Als wir im Sauriermuseum waren, kam meine Frau auf die Idee mit dem Namen Dino», erklärt Barthel die Namensgebung.

Etwas Neues für den Bezirk

Sein «Paradies» ausstatten will Barthel unter anderem mit einem mehrstöckigen Klettergerüst samt Riesenrutschbahn, Fussballfeld, Gokartbahn und Spinnennetz sowie einer grossen Trampolinanlage. Ausserdem möchte er im Aussenbereich Hüpfburgen und eine grössere Wasserrutsche aufstellen. Ende Jahr soll noch eine kleine künstliche Eisbahn dazu kommen, auf der die Kinder ganzjährlich mit normalen Schlittschuhen ihre Runden drehen. Um den kleinen Hunger stillen zu können, soll ein Imbiss entstehen, wo nebst den Klassikern auch gesunde Snacks wie Gemüsestängeli oder Salate angeboten werden. «Das Mitbringen von eigenen Snacks ist aber ausdrücklich auch erlaubt», betont Barthel. Er sei sich bewusst, dass es für viele Familien sehr kostspielig ist, wenn nebst dem Eintritt – Kinder zahlen 16, Erwachsene 6 Franken – auch noch die Verpflegung extern gekauft werden muss.

In seine Kinderspielhalle will Barthel insgesamt einen sechsstelligen Betrag investieren. Bis jetzt habe er viel positives Feedback zu seinen Plänen erhalten, vor allem auch deshalb, weil es in der Region Furttal/Wehntal noch nichts Vergleichbares gebe. (mca)

Erstellt: 29.05.2017, 15:54 Uhr

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