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«Sehe immer den Aspekt des Subversiven»

Die diesjährige Manor-Kunstpreis-Trägerin des Kantons Zürich kommt aus der Region: El Frauenfelders zeitlos faszinierende Bilder entstehen in einem einfachen Atelier im Ortskern von Ossingen.

«Das Zerstören ist wichtig in meiner Arbeit. Nettes wird nicht stehen gelassen»: El Frauenfelder in ihrem Atelier.
«Das Zerstören ist wichtig in meiner Arbeit. Nettes wird nicht stehen gelassen»: El Frauenfelder in ihrem Atelier.
Patrick Gutenberg

Es entsteht. In der Werkstatt von El Frauenfelder (*1979) in Ossingen hängen und liegen grossformatige Bilder. Aktuell arbeitet sie an «Motels in Amerika». Die gesichtslosen Häuser könnten aber auch in der Winterthurer Peripherie stehen. Vielleicht wäre Edward Hopper einmal an den Punkt gekommen, wo er die Farben grob aufgespachtelt hätte, um zugleich feinfühlig eine unheimliche Stimmung zu vermitteln. Nun tut es El Frauenfelder.

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