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Der Swissair-Spirit lebt weiter

Am Donnerstagabend trafen sich 250 ehemalige Mitarbeitende der Swissair im Verwaltungsgebäude Balsberg. Beatrice Tschanz sprach dabei über ihre Zeit als Swissair-Medienverantwortliche.

Für die ehemalige Kommunikationschefin der Swissair bringt das digitale Zeitalter nicht nur Vorteile mit sich.
Für die ehemalige Kommunikationschefin der Swissair bringt das digitale Zeitalter nicht nur Vorteile mit sich.
Leo Wyden

«Es ist berührend für mich, in den Balsberg zurückzukommen. Hier verbrachte ich sechs wichtige Jahre meines Lebens.» Mit diesem Satz eröffnete Beatrice Tschanz ihren Vortrag über das Thema «Kommunikation im Zeitalter der digitalen Revolution.» Aber zuerst erzählte Tschanz einige Episoden aus ihrer Swissair-Zeit von 1995 bis zum bitteren Ende 2001. Ein abendlicher Telefonanruf von Philippe Bruggisser stand am Anfang: «Ich brauche jemanden, der die Kommunikation in unserer Firma erledigt – Kommunikation ist nicht mein Ding.» Tschanz war beeindruckt von der Selbsteinschätzung des CEO, sagte zu und erlebte eine der turbulentesten Perioden in der Swissair-Geschichte. Kurz vor dem Grounding endete das Swissair-Engagement von Tschanz abrupt. Vor ihren Augen zerriss der Nachfolger von Bruggisser, Mario Corti, ihren noch gültigen Arbeitsvertrag und entliess sie fristlos.

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