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Der Weggen wurde weggespart, dafür gibt es andere Bräuche

Heute ist der letzte Tag in diesem Schuljahr. Die Schulen feiern den Anlass unterschiedlich – traditionell mit Examenweggen oder individuell mit einer Aktivität oder einem Ausflug.

Alina (12), Dominik (11) und Jasmine (12) (von links) gehen ins Leepünt in Dällikon. Das ist eines der Schulhäuser in der Region, in dem es noch Examenweggen gibt.
Alina (12), Dominik (11) und Jasmine (12) (von links) gehen ins Leepünt in Dällikon. Das ist eines der Schulhäuser in der Region, in dem es noch Examenweggen gibt.
Balz Murer

Früher erhielten Kinder mit dem Zeugnis einen Examenweggen. Dieser Brauch stammt aus einer Zeit, als Schülerinnen und Schüler noch kantonale Examensaufgaben lösen mussten, als Belohnung gabs danach ein Brötchen. Die Examen sind verschwunden, die Weggen sind zum Teil geblieben.

In der Region halten aber nur wenige Schulen an diesem Brauch fest, eine davon ist das Leepünt in Dällikon. Schulleiterin Astrid Incerti erklärt, warum: «Obwohl es schon lange keine Examen mehr gibt, haben wir diese Tradition beibehalten. Es ist schön, wenn die Kinder am letzten Schultag noch ein Znüni bekommen.» Allerdings hätten sie dieses Jahr auf kleinere Exemplare gewechselt, da die Kinder zum Teil nicht das ganze Brötchen essen konnten. Auch in der Nachbargemeinde Dänikon im Schulhaus Rotflue bekommen noch alle Kinder den gezackten Weggen am letzten Schultag.

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