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Die Abgeltung fürs Endlager ist Verhandlungssache

Für das Endlager soll die betroffene Region entschädigt werden. Doch wie viel Geld sie kriegt, dafür gibt es keine gesetzliche Regelung.

Sichtbarer Widerstand gegen das Endlager im Weinland: Landwirte befürchten einen Imageschaden ihrer Produkte durch den Atommüll.
Sichtbarer Widerstand gegen das Endlager im Weinland: Landwirte befürchten einen Imageschaden ihrer Produkte durch den Atommüll.
Madeleine Schoder

Wird das Endlager für radioaktive Abfälle gebaut, übernimmt die betroffene Region eine nationale Aufgabe. Und für «das ‹Dulden› einer Infrastrukturanlage im öffentlichen Interesse», wie es der Bundesrat in einem Bericht vom Oktober 2015 nannte, soll die Standortregion Abgeltungen erhalten. Diese würden als «Entschädigung für vermutete immaterielle Nachteile» ausbezahlt.

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