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Glatt als blauer Faden: Gemeinden und Kanton spannen zusammen

Durch die Verstädterung des Glattals steigt der Bedarf nach Erholungs- und Grünräumen: Entlang der Glatt wollen die Gemeinden und der Kanton nun rasch punktuelle Wasserzugänge und Sitzgelegenheiten schaffen.

Beispiel für die Aufwertung des Glatt-Ufers: Eine temporäre Sitzgelegenheit in Opfikon.
Beispiel für die Aufwertung des Glatt-Ufers: Eine temporäre Sitzgelegenheit in Opfikon.
Kanton Zürich / pd

In der wachsenden Stadtlandschaft im Glattal Freiräume zu schaffen, ist nicht ganz einfach. Deshalb haben sich die Städte Dübendorf, Opfikon und Zürich, die Gemeinde Wallisellen, die Zürcher Planungsgruppe Glattal und die kantonale Volkswirtschaftsdirektion zusammengetan und ein gemeindeübergreifendes Gesamtkonzept erarbeitet.

Im Zentrum steht dabei der Raum entlang des Flusses: Die Glatt ziehe sich wie «ein blauer Faden durch eine der dynamischsten Regionen der Schweiz», schreiben die beteiligten Partner in einer gemeinsamen Medienmitteilung über ihr Konzept. Dieses heisst denn auch «Fil Bleu Glatt».

In das Konzept seien die unterschiedlichen Bedürfnisse, Ideen und Vorhaben der Gemeinden und des Kantons eingeflossen. Mit verschiedenen Massnahmen soll nun der Glattraum in den kommenden Jahren schrittweise aufgewertet werden, damit die Wachstumsregion «ein identitätsstiftendes Naherholungsgebiet erhält».

Liegen aus Holz und parkähnliche Abschnitte

So werden unter anderem die Uferstreifen mit der Festlegung des Gewässerraums für künftige Generationen erhalten. Bis 2026 soll zudem der Glattuferweg zu einer regionalen Verbindungsachse für Fussgänger und Velofahrer ausgebaut werden. Und mit der Schaffung von parkähnlichen Abschnitten soll der Raum attraktiver werden.

Die Gesamtprojektleitung von «Fil Bleu Glatt» hat das Amt für Verkehr des Kantons Zürich (AFV) übernommen. Eine Machbarkeitsstudie soll Mitte dieses Jahres abgeschlossen werden. Diese dient unter anderem als Grundlage für die Projektierung des Fuss- und Veloweges.

Einzelne Elemente könnten rasch und unabhängig von den langfristigen Projekten umgesetzt werden, heisst es in der Mitteilung weiter. So seien kurzfristig Attraktivitätssteigerungen möglich, die später durch umfangreichere Vorhaben ergänzt werden.

Die Städte Opfikon und Zürich stellten im April temporäre Sitzgelegenheiten und Liegen aus Holz entlang der Glatt auf. Die Stadt Dübendorf realisierte bereits im vergangenen Herbst eine Plattform direkt an der Glatt.

SDA/mst

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