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Meine Weihnachtszeit

«Der Adventskalender in der App gehört im Dorf dazu»Als Verantwortliche von «Glattfelden-Info» hat Yvonne Russi im Dezember allerhand zu tun: Sie kümmert sich um den Adventskalender der App, in der 24 virtuelle Törchen versteckt sind. Pro Tag wird jeweils eines freigeschaltet, das Geschenk wird dann per Zufallsgenerator unter den Teilnehmenden verlost. «Ich mache das bereits zum fünften Mal. Für die Leute im Dorf gehört das mittlerweile zur Vorweihnachtszeit dazu», erzählt die Glattfelderin. Gewinnen kann man zum Beispiel einen Veloser­vice, einen Gutschein für Blumen oder einen Eintritt ins Gottfried-Keller-Zentrum. Alle Preise sind vom lokalen Gewerbe, von der ­Gemeinde Glattfelden oder von Vereinen gesponsert. «Privat komme ich erst an Heiligabend in Weihnachtsstimmung, dann fahre ich für eine Woche in die Berge und entspanne für ein paar Tage.» (krb)
«Wir wollen ein grosses Herz zeigen und niemanden allein zurücklassen»Gute Gedanken muss man zunächst einmal haben. Wenn man sie auch noch vorlebt und umsetzt, dann kommen buchstäblich herzerwärmende Geschichten wie diese zustande. Viel Herz steht für vier Opfiker Freundinnen besonders an Weihnachten im Zentrum. Monika Maurer, Cindy Gehrig, Heidi Pante und Franziska Driessen halten «ihr» Herz dieser Tage nicht nur in die Kamera. Maurer sagt: «Wir wollen ein grosses Herz zeigen und niemanden allein zurücklassen.»Ihr Anliegen ist es, ein gemeinsames Weihnachtsessen für all jene zu veranstalten, die nicht allein zu Hause sein wollen, sich ein Festmahl nicht leisten können oder einfach einmal anders feiern möchten. Dazu laden sie heuer zum dritten Mal gratis am Heiligabend ins reformierte Kirchgemeindehaus von Opfikon. cwü
«Maria wickelte das Jesuskind in Windeln»Die Geburt Jesu an Weih­nach­ten war nicht mit Prunk verbunden. Das Gegen­teil war der Fall. «In der Bibel­ heisst es, Maria wickelte das Jesuskind in Windeln und legte­ es in die Krippe», sagt Samuel Rieder von der Heils­armee Zürich Unterland in Bülach. «Und auch die Engel gaben den Hirten den Hinweis, dass sie das Neugeborene in Windeln gewickelt finden.» Doch nicht nur dieses Ereignis vor über 2000 Jahren, für welches Weih­nachten steht, ver­bindet Rie­der mit Windeln. Zwei sei­ner drei Kinder sind nämlich um die Weihnachtstage geboren, eines am 22. und eines am 24. Dezember. «Das macht dieses Fest für unsere Familie zu etwas ganz Besonderem», sagt er. «Allerdings kamen bei uns bereits Wegwerfwindeln zum Einsatz und nicht Stofftücher, wie Maria sie wohl verwendet hat.» Windeln und Weihnachten gehören für ihn jedenfalls zusammen. bag
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