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Kein Verständnis für den Sololauf

Das Bundesamt für Energie ruft das Weinland dazu auf, mit seinen Nachbarn zusammenzuarbeiten. Das Amt stellt eine Teilung der Endlager-Standortregion fest.

Markus Brupbacher
Mit solchen Bohrgeräten wird die Nagra dieses Jahr im Weinland in den Untergrund bohren.
Mit solchen Bohrgeräten wird die Nagra dieses Jahr im Weinland in den Untergrund bohren.
Nagra

Schon seit Wochen geben sie zu reden, die zwei Informationsveranstaltungen des Bundes zum Endlager in Schaffhausen und Jestetten. Die Veranstaltung in der Stadt Schaffhausen hat am Montagabend stattgefunden, jene in der deutschen Gemeinde Jestetten findet nächste Woche statt. Vor allem Weinländer SVP-Vertreter hatten sich darüber beschwert, dass die Weinländer Bevölkerung nach Deutschland und Schaffhausen fahren müsse, um sich vom Bundesamt für Energie (BFE) über den Stand der Endlagersuche informieren zu lassen. In der Fragerunde am Montag in Schaffhausen tauchte die Kritik erneut auf.Voraussichtlich ab Mai beginnt die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) im Weinland mit der ersten Tiefenbohrung. Damit werden die Gesteinsschichten im Untergrund genauer untersucht. Bei diesen geplanten Bohrungen hakte eine Person aus dem Publikum ein und fragte: «Wieso muss die Weinländer Bevölkerung nach Schaffhausen oder Deutschland, um vom Bund die Informationen zu bekommen?» In Schaffhausen und Jestetten bohre die Nagra ja nicht in die Tiefe.

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