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Lebenslanger Einsatz für die Natur

Seit vielen Jahren widmete sich Willi Bless beruflich und in seiner Freizeit dem Auengebiet an der Glatt. Auf einer Exkursion erzählte er, wie er im Laufe der Jahre die Veränderungen der alten Glattläufe erlebte.

Willi Bless mit Adrienne Frei,?neue Betreuerin der Naturschutzgebiete, an der Glatt.
Willi Bless mit Adrienne Frei,?neue Betreuerin der Naturschutzgebiete, an der Glatt.
Olav Brunner

Es gibt kaum jemanden, der die wertvollen Flachmoore und Riedflächen im Gebiet der Altläufe der Glatt besser kennt als Willi Bless. Schon in seiner frühesten Jugend besuchte er mit seinem Vater die attraktivsten Altwasserlandschaften im Kanton Zürich, zwischen dem heutigen Glattlauf und dem Flughafen. Und er erinnert sich: «Im Himmelbach floss damals Wasser in Trinkwasserqualität und wir fischten erfolgreich Forellen. Als Kind habe ich fast jede freie Stunde bei den Altläufen der Glatt verbracht.» Seitdem hat sich, vor allem durch den Ausbau des Flughafens, im Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung einiges verändert. An der Neugestaltung war Willi Bless als Ingenieur und Bauleiter massgeblich beteiligt.Am vergangenen Mittwochnachmittag nahm der rüstige 77-jährige Naturfreund und aktive Mitgestalter des Auengebiets auf einem Rundgang Abschied von den vielfältigen Biotopen und Riedflächen. Bless bezeichnet sich als Ureinwohner von Rümlang. Er besuchte hier die Schulen, absolvierte im Büro Gujer AG eine Lehre als Tiefbauzeichner und er arbeitete nach dem Studium bis zu seiner Pensionierung 2007 im gleichen Rümlanger Unternehmen. Die Projektierung und Bauleitung beim Neugestalten der Glatt-Altläufe, bedingt durch den Flughafenausbau, betrachtet Bless als seinen Karrierenhöhepunkt. Er war mit viel Herzblut dabei und nach seiner Pensionierung betreute er bis anfangs dieses Jahres das Wassermanagement im Naturschutzgebiet.

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