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Private Firma soll für Wärme sorgen

Die Gemeinde will ihre Schnitzelheizung sanieren und den Wärme­verbund erweitern. Bezahlen soll dafür ein privater Anbieter, der die Anlage übernimmt und die Wärme dann der ­Gemeinde zurückverkauft.

Abwart Peter Hiltebrand inspiziert die Schnitzelheizung in der Sporthalle Breite. In nächster Zeit fallen hier grössere Investitionen an. Die Gemeinde will die Anlage deshalb einem privaten Betreiber überlassen.
Abwart Peter Hiltebrand inspiziert die Schnitzelheizung in der Sporthalle Breite. In nächster Zeit fallen hier grössere Investitionen an. Die Gemeinde will die Anlage deshalb einem privaten Betreiber überlassen.
Balz Murer

Die Gemeinde Embrach will einen «heissen Deal» abschliessen. So soll ihr ein privater An­bieter die sanierungsbedürftige Holzschnitzelheizung der Sporthalle Breiti abkaufen, diese instand stellen und den Wärme­verbund bis zur Badi Talegg erweitern. Die Gemeinde würde ­danach die Wärme quasi als Kunde dem Anbieter abkaufen. Con­tracting nennt sich das Geschäftsmodell. Am 27. Juni wird sich an der Gemeindeversammlung zeigen, ob die Stimmberechtigten mit der Vorlage des Gemeinderats warm werden oder ob diese zu hitzigen Debatten führt.«Bei der Schnitzelheizung stehen in den nächsten Jahren grössere finanzielle Investitionen an», sagt Bauvorsteherin Rebekka Bernhardsgrütter. So müsse bis 2017 aufgrund kantonaler Auflagen eine Filteranlage nachgerüstet und bis 2022 der Heizkessel ersetzt werden. Auch die Ölheizung der Badi Talegg müsste demnächst erneuert werden.

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