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Tauben aus aller Welt fliegen in Rorbas

Rorbas beherbergt in den kommenden Tagen einen internationalen Flugtauben- Wettbewerb. Die Taube, welche die schönsten Figuren fliegt, gewinnt.

Der Rorbaser Hans Ganz trainiert mit seinem Tauben für den internationalen Wettbewerb.
Der Rorbaser Hans Ganz trainiert mit seinem Tauben für den internationalen Wettbewerb.
zvg

Eine Flugschau der besonderen Art gibt es von kommendem Donnerstag bis Samstag in Rorbas zu bestaunen. Taubenzüchter aus mehreren europäischen Ländern messen sich beim Schützenhaus an einem internationalen Kunstflugtaubentreffen. Bei den Vögeln handelt es sich nicht etwa um Brieftauben, sondern um sogenannte Flugkasten-Tauben. Die Vögel sind an einen transportablen Mini-Schlag gewöhnt worden.

Von dem Kasten aus starten sie zu ihrer Flugschau und fliegen Figuren, die am Ende von den Kampfrichtern bewertet werden. Die Vögel vollziehen Rückwärtssaltos, reihen unzählige Überschläge aneinander oder trudeln wie ein Federball dem Boden entgegen. Zu sehen sind die Rassen Orientalische Roller, Wutas, Kelebek oder Broder Purzler.

Türkische Schmetterlinge

Verantwortlich für den Anlass ist Franco Visonà von der organisierenden Vereinigung Schweizerischer Flugtaubensportler. Unterstützt wird er von Hans Ganz aus Rorbas, selbst eingefleischter Flugtaubenzüchter und mehrfacher Europameister. Beide sind voller Vorfreude auf diesen Anlass. «Mehrere Züchter haben ihr Kommen zugesichert, wodurch eine grosse Vielfalt verschiedener Flugtaubenrassen in Aktion zu sehen sein wird», freut sich Visonà. Besonders gespannt sind die Veranstalter auf die türkischen Kelebeks, die sie selber züchten.

Im Gegensatz zu allen anderen Rassen, die in Dreier-Teams gestartet werden, werden bei den Kelebeks vier, sechs oder acht Tiere gleichzeitig aufgelassen. Wie ihr türkischer Namen – er bedeutet Schmetterling – andeutet, ist ihr Flug sehr abwechslungsreich und vielfältig. «Es ist immer wieder faszinierend, diese auch farblich sehr attraktiven und zutraulichen Tiere in der Luft zu bewundern», schwärmt Hans Ganz.

Quelle: Youtube

Aber nicht nur die Kelebeks werden bei den Besucher für Erstaunen sorgen. Auch Birmingham Roller können in der Luft verfolgt werden. Die Vögel reihen eine Vielzahl an Rückwärtssaltos aneinander und wirbeln wie ein Federball herum. Interessant zu beobachten sind auch die Sturzflieger mit kuriosen Namen wie Wammentauben oder Wutas. Sie kommen auf das Zeichen des Züchters hin in Schwindel erregendem Tempo senkrecht im Sturzflug zum transportablen Schlag zurück, so dass die Federn dabei gut vernehmlich pfeifen.

Zu sehen sein werden auch Klatschtümmler. Diese schlagen ihre Flügel lautstark zusammen und überschlagen sich dabei rückwärts. Reihen sie mehrere solcher Saltos aneinander, gewinnen sie im Gegensatz zu den Birmingham Rollern an Höhe, was besonders faszinierend aussieht.

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