Sommerferien

Türkei, Tunesien und Ägypten holen auf

Die meisten Unterländer zieht es in den nächsten fünf Wochen nach Griechenland, Spanien, Zypern und Italien. Aber auch die Türkei, Ägypten und Tunesien werden wieder zu beliebten Reisezielen. Daneben boomen auch Reisen in den Norden, vor allem nach Skandinavien.

Die Schweizer reisen in den Sommerferien am liebsten an einen Sandstrand. Hoch im Kurs liegen Griechenland, Spanien, Zypern und Italien.

Die Schweizer reisen in den Sommerferien am liebsten an einen Sandstrand. Hoch im Kurs liegen Griechenland, Spanien, Zypern und Italien. Bild: Pixabay

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Ein Sandstrand soll es sein. Am liebsten irgendwo am Mittelmeer. Laut dem Reisekonzern Hotelplan, mit Hauptsitz in Opfikon, verschlägt es diesen Sommer die meisten Schweizer nach Griechenland, Spanien, Zypern und Italien. Diese Destinationen lagen bereits in den vergangenen Jahren an der Spitze der Beliebtheitsskala.

Die Türkei, Ägypten und Tunesien holen markant auf. Michèle Hungerbühler von Hotelplan sagt: «Bei der Türkei verzeichnen wir gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 66 Prozent, bei Tunesien von 72 Prozent und bei Ägypten gar von 109 Prozent.» Der grosse Anstieg befinde sich aber auf einem tiefen Niveau, da die Buchungen im letzten Jahr sehr rückläufig gewesen seien. Dennoch: Die drei Länder bieten ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis und locken deshalb viele Touristen an. Trotz politischen Unruhen und stetiger Terrorgefahr. «Die Lage hat sich in diesen Ländern beruhigt. Unsere Kunden scheinen wieder mehr Vertrauen in diese Destinationen zu haben», sagt Hungerbühler.

Auch wenn Strandferien die Nummer Eins sind, seien Städtereisen bei Hotelplan ebenfalls sehr beliebt. Zu den Top-3-Destinationen zählen in diesem Sommer Hamburg, Lissabon und London. Wer Reisen bei Hotelplan bucht würde vor allem auf das Preis-/Leistungsverhältnis achten. «Aber auch die Beratungsqualität ist unseren Kunden wichtig», sagt Hungerbühler.

Unter den Top 5 Destinationen befinden sich in diesem Jahr auch Norwegen und Finnland. «Nach Kittilä (Fin), Kuusamo/Ruka (Fin) und Tromsö (Nor) bieten wir Direktflüge an.» Jenen nach Kuusamo/Ruka habe Hotelplan erst vor einem Jahr ins Programm aufgenommen. Grund dafür sei die hohe Nachfrage gewesen. «Der Norden ist sehr abwechslungsreich, auch im Sommer.» In Tromsö können Wanderungen oder Velo-Touren gemacht oder mit dem Kajak die Landschaft entdeckt werden. «Auch ein Ausflug mit den Hurtigruten-Schiffen ist empfehlenswert.»

Vor allem könne man die Tage bei 24 Stunden Sonne voll ausschöpfen und bei einem Drink die Mitternachtssonne geniessen. Eine weitere beliebte Destination im Norden ist Island und wird deshalb auch als Mallorca des Nordens bezeichnet. Nach einem sprunghaften Anstieg der Besucherzahlen vor zwei Jahren sind die Hotelkapazitäten dort gar an eine Grenze gelangt.

Wen es nicht in Europa hält, reist vorzugsweise in die USA oder nach Kanada. Aber auch Kreuzfahrten sind laut Hotelplan beliebt bei den Schweizern. «Im Bereich Badeferien sind die Malediven und Seychellen sehr gefragt.

Auch in der Schweiz lässt sich gut Ferien machen. Dabei erfreuen sich vor allem die Kantone Tessin, Graubünden und Wallis grosser Beliebtheit. Viele Schweizer reisen im Sommer auch ins Berner Oberland. Trotzdem: «Der Anteil der Schweiz-Buchungen liegt bei Hotelplan bei einem Prozent. Die Mehrheit unserer Angebote sind für Ferien im Ausland», sagt Mediensprecherin Michèle Hungerbühler. Dennoch verzeichne man gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme im tiefen zweistelligen Plusbereich für Schweiz-Buchungen.

Flugzeug bleibt die Nummer Eins. Das Angebot von Hotelplan besteht mehrheitlich aus Angeboten mit Fluganreisen. In diesem Sommer werden am Flughafen in Kloten gar so viele Passagiere erwartet, wie noch nie zu vor. An Spitzentagen werden bis zu 110 000 Reisende in Zürich ankommen, abreisen oder umsteigen. «Wir führen aber auch den Katalog ‹Autoplan›, der Reisen mit dem eigenen Auto beinhaltet oder den Katalog ‹Städtereisen›, in dem wir auch Fahrten mit dem Flix-Bus anbieten.»

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 13.07.2018, 16:48 Uhr

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