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Uvek bewilligt weitere Sondierbohrung in Eglisau

Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat eine weitere Sondierbohrung für ein mögliches geologisches Tiefenlager bewilligt. Die Nagra kann nun auch in Eglisau bohren.

So soll die Bohrstelle bei Bülach aussehen, diejenige bei Eglisau dürfte ähnlich funktionieren. Visualisierung: Nagra
So soll die Bohrstelle bei Bülach aussehen, diejenige bei Eglisau dürfte ähnlich funktionieren. Visualisierung: Nagra

Die bewilligte Bohrung betrifft das Standortgebiet Zürich Nordost, wie es das Uvek am Montag mitteilte. Damit hat das Departement seit August 2018 insgesamt 13 Bewilligungen für Sondierbohrungen erteilt. Davon sind neun bereits rechtskräftig.

In den nächsten Wochen und Monaten werden die Entscheide zu weiteren Gesuchen folgen. Insgesamt hat die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle 23 Sondierbohrungen beantragt. Je acht in den beiden Standortregionen Jura Ost und Zürich Nordost und sieben in der Standortregion Nördlich Lägern.

Mit den Bohrungen sollen die potenziellen Standortgebiete für geologische Tiefenlager genauer untersucht werden. Darauf gestützt will die Nagra gegen 2022 bekanntgeben, für welche Standortgebiete Rahmenbewilligungsgesuche für den Bau von Tiefenlagern ausarbeitet werden.

Nach der Vernehmlassung hatte der Bundesrat entschieden, alle drei möglichen Standorte weiter in Betracht zu ziehen: Jura Ost im Kanton Aargau, Nördlich Lägern in den Kantonen Aargau und Zürich sowie Zürich Nordost in den Kantonen Thurgau und Zürich.

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