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Vernetzte Natur im Königstal

Fast alle Tösstaler Gemeinden «vernetzen» neuerdings ihre Schutzgebiete. In Zell macht man das ­bereits seit den 80er-Jahren mit Erfolg: Rund um das Dorf trifft ­man auf seltene Pflanzen und Tiere.

Eine Magerwiese ist eines der Vorzeigeobjekte des Zeller «Vernetzungsprojekts». Die Artenvielfalt ist für eine ortsnahe Grünfläche beachtlich, das zeigte eine Begehung am Montagmorgen.
Eine Magerwiese ist eines der Vorzeigeobjekte des Zeller «Vernetzungsprojekts». Die Artenvielfalt ist für eine ortsnahe Grünfläche beachtlich, das zeigte eine Begehung am Montagmorgen.
Heinz Diener

Nahe dem Zeller Dorfkern, nur ­etwa fünf Gehminuten von der Kirche entfernt, liegt einer der wertvollsten Schätze des kleinen Ortes. Eine Wiese, genauer eine extensiv bewirtschaftete tro­ckene Magerwiese, markiert den Be­ginn des sogenannten Königstals. ­Die Biodiversität auf der fussball­feldgrossen Fläche ist enorm: Die Akelei spriesst neben dem Wiesen-Schaumkraut, umgeben von Orchideen. Neben Reh, Fuchs und Dachs nutzten das Gebiet auch Hasen, Waldgämsen, Feuersalamander und Grasfrösche.

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