Wolf

Der Wolf nähert sich der Region

In Thundorf unweit von Frauenfeld hat ein Wolf mehrere Schafe gerissen.

Der Wolf ist in Winterthur zwar kein Unbekannter, zumindest im Bruderhaus, in freier Wildbahn dürft er aber eher ungewohnt sein.

Der Wolf ist in Winterthur zwar kein Unbekannter, zumindest im Bruderhaus, in freier Wildbahn dürft er aber eher ungewohnt sein. Bild: hag

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Das Gerücht hielt sich schon lange, bereits seit Mitte Dezember mutmasste man im Kanton Thurgau über das Vorkommen des Wolfes in der Region. Erhärtet wurde das Gerücht anfangs Woche. Am 14. Januar riss ein Grossraubtier auf einem Hof in Thundorf fünf Schafe. Zwei wurden verletzt, zwei getötet und eines verschwand spurlos.

Das Rissbild weise klar auf einen Wolf hin, schreibt der Kanton Thurgau in einer Mitteilung. Um den Verdacht zu bestätigen, habe man eine DNA-Analyse zur Individualbestimmung gesichert, schreibt der Kanton weiter.

Bereits 2017 und 2018 wurde ein Wolf im Kanton Thurgau nachgewiesen. Der Wolf von 2017 stammte ursprünglich aus dem Calanda-Rudel, er zog vom Kanton Thurgau aus weiter durch das Zürcher Weinland bis nach Laufen-Uhwiesen, wo er ein Schaf riss.

Angesichts der Populationsentwicklung in den Alpen müsse man vermehrt mit Wölfen in unserer Region gerechnet werden, schreibt der Kanton Thurgau dazu. Denn der Wolf war sehr lange nicht mehr im Unterland heimisch. Vor 2017 wurde während 200 Jahren kein Wolf mehr im Kanton Thurgau registriert. Ähnlich ist es im Kanton Zürich, dort wurde 2014 nach über 100 Jahren der erste Wolf gesichtet. (gvb)

Erstellt: 16.01.2020, 10:25 Uhr

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Den Zürcher Unterländer digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 24.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Werbung

Branchenbox

Die wöchentliche Seite in der Printausgabe des «Zürcher Unterländer». Ihre Kontaktangaben immer online abrufbar.