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Wo die Wohnungen der Genossenschaften stehen

Seit einiger Zeit erfasst der Kanton diejenigen Wohnbauten, bei denen Stiftungen, Genossenschaften oder Gemeinden als Bauträger figurieren. Die Liste ist unvollständig – und trotzdem ein wichtiger Indikator in der Debatte um günstigen Wohnraum.

Im geografischen Informationssystem (GIS) des Kantons Zürich sind die Wohnbauten gemeinnütziger Bauträger in jeder Gemeinde – hier Embrach – farbig eingezeichnet..
Im geografischen Informationssystem (GIS) des Kantons Zürich sind die Wohnbauten gemeinnütziger Bauträger in jeder Gemeinde – hier Embrach – farbig eingezeichnet..
GIS ZH / zvg

Das Wohnen im Unterland ist verhältnismässig teuer. Und sei es im Glattpark, im Richtiareal oder in Bülach Nord – wo immer im grösseren Stil neue Wohnsiedlungen hochgezogen werden, fällt das Stichwort des «bezahlbaren Wohnraums». Wer diesen Wunschgedanken formuliert, der kommt zuweilen nicht um die Genossenschaften und die Stiftungen als Bauträger herum; die Gemeinnützigkeit ist hier das Zauberwort.

Im Kanton Zürich sind rund zehn Prozent der Wohnungen gemeinnützig. Das bedeutet, dass die Bauträger keine Gewinnabsichten verfolgen und sich dem Prinzip kostendeckender Mieten verpflichten. Zu den gemeinnützigen Bauträgern gehören Gemeinden, Genossenschaften, öffentlich-rechtliche und private Stiftungen sowie gemeinnützige Aktiengesellschaften.

Auch wenn der gemeinnützige Bauträger allein noch kein Garant für wirklich tiefe Mieten ist, so stellt die Frage, wo sich die entsprechenden Wohnbauten in der Region heute überhaupt befinden, ein nicht unerheblicher Diskussionspunkt dar. 2014 hat der Kanton Zürich damit begonnen, die Wohnbauten gemeinnütziger Bauträger im geografischen Informationssystem (GIS) einzutragen und die betreffenden Grundstücke einzufärben.

Bunte Grundstückflecken

Im Unterland sind die bunten Flecken weit seltener als etwa in den Städten Zürich und Winterthur; das hat allerdings auch damit zu tun, dass sich der Kanton beim Erstellen der Karte auf gemeldete Daten abstützt. Entsprechend weist die zuständige Fachstelle Wohnbauförderung auch explizit darauf hin, dass die Karte keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt – und auch im Unterland ist nicht alles eingetragen.

Trotzdem: Die Daten, die verfügbar sind, sind ausführlich: So sind für jedes einzelne Gebäude das Baujahr, das Jahr allfälliger Renovationsarbeiten sowie die Zahl der Wohnungen angegeben.

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