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Film spielt in RegensdorfRevox-Gebäude erlebt kurz vor dem Abbruch eine wundersame Geschichte

Ein Gebäude wünscht sich eine Liebesgeschichte: Im Kinofilm «Sekuritas» spielt das Haus der ehemaligen Tontechnikfirma Studer-Revox die Hauptrolle.

Der Sohn von Firmengründer Studer konnte das Unternehmen zwar nicht retten, begegnet aber unverhofft seinem Bruder wieder.
Der Sohn von Firmengründer Studer konnte das Unternehmen zwar nicht retten, begegnet aber unverhofft seinem Bruder wieder.
Filmcoopi (Standbild auf Film «Sekuritas»)

Grau und ziemlich marode wirkt das verlassene Gebäude auf der Nordseite des Bahnhofs Regensdorf. Bis 2009 stellte die Firma Studer-Revox hier Tontechnikgeräte auf Weltklasseniveau her. Nun muss das 1976 errichtete Haus bald einer neuen Wohnüberbauung weichen. Doch kurz vor seinem Abbruch spielen sich in seinen Räumen nochmals berührende Szenen ab: Eine einsame Wachfrau dreht mit der Taschenlampe ihre Runden, während ein irakischstämmiger Putzmann über das Radio von dramatischen Ereignissen in seiner Heimat eingeholt wird. Der Chef übt seine Rede, in der er die Belegschaft über den Niedergang der Firma informieren muss. Ein kauziger Koch tüftelt in der Kantinenküche an einem einzigartigen Rezept. Und eine etwas fahrige Sekretärin erkennt sich in der Wachfrau wieder.

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