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Kritik an Spitalpräsident WaserRickli erfuhr aus der Presse über Vorkommnisse am Unispital

Ein Gutachten zeigt: Spitalratspräsident Martin Waser war mit den Skandalen überfordert, die Chefärzte haben zu viel Macht. Und am Spital herrscht eine Angstkultur.

Mangelnde Kommunikation: Natalie Rickli (SVP) wurde von Ex-SP-Politiker Martin Waser nicht ins Vertrauen gezogen, heisst es in einem Gutachten.
Mangelnde Kommunikation: Natalie Rickli (SVP) wurde von Ex-SP-Politiker Martin Waser nicht ins Vertrauen gezogen, heisst es in einem Gutachten.
Foto: Urs Jaudas

Um Unregelmässigkeiten am Zürcher Universitätsspital (USZ) in Zukunft zu verhindern, hat die Gesundheitsdirektion ein externes Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses liegt nun vor: Es übt im Zusammenhang mit den Chefarzt-Skandalen der letzten Monate harsche Kritik an Martin Waser, Präsident des Spitalrats.

Natalie Ricklis Gesundheitsdirektion sei über die «Vorkommnisse von grosser Tragweite» ungenügend informiert worden, heisst es. Sie sei teils erst kurz vor deren Veröffentlichung oder sogar erst direkt aus der Presse darüber informiert worden. «Dies belastete das Vertrauen der Gesundheitsdirektion in das Spitalratspräsidium», steht im Gutachten.

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