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Riesiges Fischsterben in SpanienEuropas grösste Lagune verwandelt sich in eine «grüne Suppe»

Vermutlich an Sauerstoffmangel zugrunde gegangen: Tote Fische und Garnelen liegen am Ufer des Mar Menor. (17. August 2021)

Umweltschützer widersprechen konservativer Regierung

Bereits in der Vergangenheit kam es im Mar Menor zu grossen Fischsterben, seit Jahren wird daher der Sauerstoffgehalt überwacht. (Archivbild)

SDA/oli

21 Kommentare
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    Sacha Meier

    Das Mar Menor ist halt eben noch einmal ein Stück euthanisiertes Meer, das wohl definitiv abgehakt werden muss. Spanien ist nun einmal der Gemüsegarten Europas - und auch zunehmend Asiens. Der Preis für die jährlich dreistelligen Kilotonnen an billigen, supermarktfähigen, geschmacklosen Wassertomaten ist nun einmal die ungeklärte Einleitung von düngerbelastetem Regenwasser von den Feldern ins Meer. Der Rubel muss nun einmal rollen. Um jeden Preis. Nachdem die heisse Kartoffel von der Regionalregierung an die Zentralregierung und wieder zurück gereicht wurde, dürfte die Sache dann auf die altbewährte spanische Art erledigt werden: Mañana, mañana. Kurz über lang wird das gesamte Mittelmeer zur stinkenden, schleimigen Kloake verkommen. Italien, Frankreich, Portugal und auch die Balkanländer leiten düngerbelastete Abwässer ohne Klärung ins Meer. Und besser wird es nirgends, da China gerade systematisch die gesamte planetare Tomaten-Wertschöpfungskette unter seine Fittiche reisst. Darüber gibt es auf ZDF-Zoom sogar eine Reportage (online in der ZDF-Mediathek verfügbar).