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Saison und Ausstellung im Wildnispark eröffnet

Der Wildnispark Zürich ist am Sonntag in die neue Saison gestartet. Gleichzeitig wurde im Besucherzentrum im Sihlwald die Ausstellung über Mauswiesel und Hermeline eröffnet.

Karin Hindenlang, Geschäftsführerin des Wildnisparks Zürich, informierte über einige Neuheiten des Wildnisparks.
Karin Hindenlang, Geschäftsführerin des Wildnisparks Zürich, informierte über einige Neuheiten des Wildnisparks.
David Baer
Vor allem Familien besuchten die Vernissage der neuen Sonderausstellung über Hermeline und Mauswiesel.
Vor allem Familien besuchten die Vernissage der neuen Sonderausstellung über Hermeline und Mauswiesel.
David Baer
...den Spass auf dem Spielplatz liessen sich die Kinder davon aber nicht verderben.
...den Spass auf dem Spielplatz liessen sich die Kinder davon aber nicht verderben.
David Baer
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Obwohl der Himmel bewölkt war, fanden am Sonntag viele Familien den Weg in den Sihlwald. Ihr Ziel: das Besucherzentrum des Wildnisparks Zürich. Dieser startete gestern in die neue Saison. Die Sonderausstellung «Mauswiesel und Hermelin, kleine Tiere – grosse Jäger» feierte Vernissage.

Andres Türler (FDP), Zürcher Stadtrat und Präsident der Stifterversammlung Wildnispark Zürich, betonte in seiner Rede die einzigartige Kombination von Naturwald, Wildnis und Wildtieren, die im Wildnispark Zürich zu finden ist. «Der Wildnispark ist ein Erlebnis- und Erholungsgebiet, das man sehen, hören und riechen kann.» Türler mahnte, dass man sorgfältig und nachhaltig damit umgehen müsse.

Er freute sich, den Anwesenden mitzuteilen, dass die Leistungsvereinbarung 2017–2019 zwischen der Stiftung und den Stiftern unterzeichnet worden ist, und dankte der Trägerschaft und den Mitarbeitenden des Wildnisparks Zürich. «Sie sind die, die den Wildnispark zu dem machen, was er ist», sagte Türler.

Wanderkarte für den Sihlwald

Geschäftsführerin Karin Hindenlang freute sich, verschiedene Vertreter aus der Politik begrüssen zu dürfen, so war beispielsweise auch der Zürcher Stadtrat Raphael Golta (SP) anwesend.

Hindenlang sagte, dass Hermeline und Mauswiesel nicht den besten Ruf hätten. Sie erzählte von ihrer ersten Beobachtung eines Hermelins und wie sie seither fasziniert von dem kleinen, flinken Tier sei. «Deshalb freue ich mich besonders, diese Ausstellung zu eröffnen.»

Daneben wies die Geschäftsführerin auf einige Änderungen hin, die auf die neue Saison vorgenommen wurden. So wurde im Besucherzentrum ein Raum in einen Multifunktionsraum umgebaut, der nun für Veranstaltungen, Filmvorführungen oder für Ausstellungen von Sihltaler Künstlern zur Verfügung steht. Ebenfalls neu gibt es eine Wanderkarte für das Sihlwaldgebiet, und Pro Natura präsentiert sich im Tierpark Langenberg wie auch im Besucherzentrum Sihlwald mit einem Wagen zum Rothirsch, dem Tier des Jahres.

Nach der Vernissage konnten sich die Gäste bei einem Apéro austauschen oder die Ausstellung begutachten. Martin Vollenwyder, Stiftungsratspräsident des Wildnisparks Zürich, kam mit seiner Gattin. Vor allem der naturnahe Teil der Ausstellung, der mit vielen Fragen und Antworten rund um die zwei kleinen Tiere erstellt wurde, gefiel ihm. «Mit verhältnismässig wenig Aufwand hat man hier eine sehr schöne und informative Ausstellung gemacht», schwärmte er.

Felle antasten und erraten

Gleicher Meinung war auch Andres Türler, der ein Hermelin erstmals auf dem Splügenpass gesehen hatte. Es sei ein faszinierendes Tier, «aber man muss viel Geduld haben, um eines zu Gesicht zu bekommen».

Freude an der Ausstellung zeigten auch die Kinder. So beispielsweise der sechsjährige Leni Matteo Conti aus Samstagern, der fasziniert in einen Kasten mit ausgestopften Hermelinen und anderen Tieren der Marderfamilie blickte. Ihm wie vielen anderen Kindern gefiel die Taststation sehr gut, bei der man verschiedene Felle der Mardertiere anfassen und erraten kann.

Draussen konnten die Besucher selber Karten gestalten. Dafür sammelten sie Blümchen, Blätter oder kleine Holzstecken, um damit ihre Karten zu verzieren. Für die kleinen Kinder ab drei Jahren gab es Märli-Geschichten von Jürg Steigmeier.

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