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Stauproblem in BassersdorfScharfe Kritik von einheimischen Politikerinnen an Umfahrungsplänen

Während sich die einen Bassersdorfer Kantonsräte über das richtige Vorgehen im Kampf um eine Umfahrungsstrasse streiten, gibts nun Kritik von zwei anderen Kantonsrätinnen aus dem Dorf.

Hier auf freiem Feld vor Bassersdorf sollte die Umfahrungsstrasse, welche in den 1970er-Jahren schon ziemlich konkret projektiert worden war, die SBB-Gleise unterqueren. Die Bahn hatte dazu eigens einen Viadukt gebaut, als vor 42 Jahren das neue Trassee für den Flughafenanschluss erstellt wurde.
Hier auf freiem Feld vor Bassersdorf sollte die Umfahrungsstrasse, welche in den 1970er-Jahren schon ziemlich konkret projektiert worden war, die SBB-Gleise unterqueren. Die Bahn hatte dazu eigens einen Viadukt gebaut, als vor 42 Jahren das neue Trassee für den Flughafenanschluss erstellt wurde.
Foto: Leo Wyden

Stau und Strassenbau bewegen die Bassersdorfer Gemüter. Der jüngst wieder lauter hörbare Ruf nach einer Entlastungsstrasse für das staugeplagte Dorf zwischen Brüttisellen und Kloten ruft allerdings auch die Kritiker auf den Plan. Zwei einheimische Kantonsrätinnen – eine ehemalige und eine aktuelle – bezweifeln stark, dass eine neue Strasse dem Dorf helfen würde.

Denn nebst Thomas Lamprecht (EDU) und Doris Meier (FDP), die auch Gemeindepräsidentin ist, hat Bassersdorf mit Melissa Näf (GLP) auch eine dritte Vertreterin im Kantonsrat. Im Gegensatz zu den beiden Bürgerlichen mag die Grünliberale aber nicht im gleichen Masse in den Ruf nach einer neuen Strasse einstimmen. Lamprecht und Meier sind sich in der Sache zwar einig, nicht aber über das richtige Vorgehen. So plante Lamprecht, einen Vorstoss an den Regierungsrat zu lancieren, den Meiers FDP aber nicht unterstützen wollte, weshalb nichts daraus wurde.

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