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Kanton LuzernSchüler bei Experiment nach Lehrplan verletzt

Ein 15-Jähriger erlitt Brandverletzungen zweiten und dritten Grades. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich der Unfall im Rahmen eines gängigen Experiments nach Lehrplan ereignet hat. Dabei wurde Wasser mit Brennsprit und Salz vermischt.

Unfall im Schulzimmer: Ob ein schuldhaftes Verhalten in Frage kommt, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. (Symbolbild)
Unfall im Schulzimmer: Ob ein schuldhaftes Verhalten in Frage kommt, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. (Symbolbild)
Foto: Gäetan Bally (Keystone)

Der Unfall an einer Schule in Eschenbach, bei dem sich am Montag ein 15-Jähriger verletzte, passierte bei einem gängigen Experiment nach Lehrplan. Dabei wurde eine Menge von Wasser mit Brennsprit und Salz vermischt.

Der Jugendliche, der sich Brandverletzungen zweiten und dritten Grades zuzog, befinde sich in Spitalpflege und sei ausser Lebensgefahr, teilte die Luzerner Polizei am Dienstag mit.

Gemäss ersten Erkenntnissen führte eine Klasse im Schulhaus Lindenfeld im Gruppenunterricht im Naturlehrzimmer nach Instruktion durch eine Lehrperson ein Experiment durch. Dabei habe es sich um ein gängiges Experiment im Naturlehreunterricht gemäss Lehrplan gehandelt.

Ob ein schuldhaftes Verhalten in Frage kommt, sei Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.

SDA