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Teurer Masken-DealSchweiz zahlte Millionen für nutzlose Masken

Zürcher Jungunternehmer haben der Armeeapotheke 700’000 mutmasslich gefälschte Atemschutzmasken verkauft. Ein Teil davon wurde schon zerstört.

Als im Frühjahr 2020 die erste Corona-Welle über Europa schwappte, waren die Regierungen in Panik. Von Berlin über Bern bis Madrid: Alle hatten sie viel zu wenig Schutzmasken für Gesundheitswesen und Bevölkerung an Lager. Innert Wochen entstand ein Graumarkt mit zweifelhaften, nicht zertifizierten Produkten. «Kriminelle Banden» trieben ihr Unwesen, wie die Polizeibehörde Europol im März festhielt.

Nun zeigen Recherchen: Auch die Schweizer Armee hat in grossem Stil mutmasslich gefälschte FFP2-Atemschutzmasken eingekauft. Die Masken waren zudem teilweise von Schimmelpilz befallen und auch sonst von schlechter Qualität, sodass viele schon zerstört wurden. Dennoch hat die Eidgenossenschaft vom Lieferanten keinen Schadensersatz erhalten.

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