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Regenwetter tötet weniger Storchenküken als befürchtet

Sieben Storchenküken im Zoo Zürich sind dem nasskalten Maiwetter zum Opfer gefallen. Das sind weit weniger, als die Zooverantwortlichen befürchtet hatten. Jetzt sind die Kleinen gross genug, um dem Wetter zu trotzen.

Bis die Jungstörche flügge sind, dauert es zwar noch ein Weilchen. Schlechtes Wetter ist für sie jetzt aber nicht mehr lebensgefährlich.
Bis die Jungstörche flügge sind, dauert es zwar noch ein Weilchen. Schlechtes Wetter ist für sie jetzt aber nicht mehr lebensgefährlich.
Keystone

Vor zwei Wochen hatte Zoo-Kurator Robert Zingg befürchtet, das garstige Wetter könnte viele Storchenküken das Leben kosten. Sie seien nämlich zu gross, als dass die Eltern sie vollständig decken könnten, zu klein aber, um sich selber warm halten zu können. Am Dienstag kam nun die Entwarnung: "Sicher mehr als 30 Junge" haben in den 17 Nestern überlebt, sagte Kurator Samuel Furrer auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Am Freitag nach Auffahrt sei es schlimm gewesen: Sieben tote Küken an einem Tag habe man gezählt. Angesichts der Wetterprognosen sei man sehr pessimistisch gewesen, sagte Furrer. Und dies nicht ohne Grund: Im nasskalten Spätfrühling 2013 hatte von mehr als 30 gerade ein einziges Junges überlebt. Es kam dann aber nicht so arg. "Pfingsten war besser als erwartet", so Furrer. Und zwischen den Regentagen habe es auch immer wieder trockene Phasen gegeben. Dies rettete die kleinen Störche. Jetzt seien sie gross genug, um sich selbst warm zu halten, sagte Furrer. Noch immer aber sitzen sie hilflos in den Nestern: Es dürfte noch zwei, drei Wochen dauern, bis sie flügge werden. Die Störche im Zoo Zürich leben freiwillig hier. Manche bleiben den Winter über, andere ziehen in den Süden. Manche kommen zurück, wenn sie geschlechtsreif sind, und richten sich im Zoo oder in der Umgebung ein, um ihre Jungen aufzuziehen.

SDA

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