Zum Hauptinhalt springen

Ständerat ist gegen Regulierung des Soldatenfrühstücks

Schweizer Soldaten sollen nicht unbedingt frische Milch zum Frühstück bekommen: Das Anliegen von SVP-Nationalrat Toni Brunner (SG) ist am Mittwoch in der kleinen Kammer deutlich abgelehnt worden. Somit ändert sich nichts im Menüplan der Armee.

Oppositionslos fiel die vom Nationalrat deutlich angenommene Motion im Ständerat durch. Die Sicherheitspolitische Kommission hatte das Begehren ohne Gegenstimme zur Ablehnung empfohlen. Nationalrat Brunner forderte, dass Soldaten künftig in der Regel Frischmilch statt Pulvermilch zum Frühstück erhalten. Viele Armeeangehörige seien enttäuscht, wenn sie zum Frühstück statt frischer Schweizer Milch wässrige Pulvermilch versetzt mit Kakao erhielten, argumentierte Brunner im Nationalrat. Verteidigungsminister Guy Parmelin wies darauf hin, dass die Armeeangehörigen bereits heute frische Schweizer Milch erhielten, solange die Truppe stationär untergebracht sei. Nur während Übungen im Feld werde zuweilen Schokoladenmilchpulver abgegeben. Dies leuchtete der kleinen Kammer ein.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch