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Bündner BDP-Präsident stolpert über Bauskandal

Das Weko hat sieben Bündner Baufirmen wegen illegaler Preisabsprachen gebüsst. Nun rollen in der Politik die ersten Köpfe.

Andreas Felix wollte bei den Bündner Regierungsratswahlen für die BDP ins Rennen gehen. Daraus wird nun nichts.
Andreas Felix wollte bei den Bündner Regierungsratswahlen für die BDP ins Rennen gehen. Daraus wird nun nichts.
Keystone

Sechs Wochen vor den Bündner Regierungsratswahlen hat BDP-Kandidat Andreas Felix den Verzicht auf seine Kandidatur erklärt. Der 53-jährige Politiker gab am Freitag gleichzeitig seinen Rücktritt als Präsident der Bündner BDP bekannt.

Seine Rolle als Geschäftsführer des Graubündner Baumeisterverbandes sei im Zusammenhang mit den illegalen Preisabsprachen auf dem Bau im Unterengadin zu einem zentralen Wahlkampfthema geworden, sagte Felix. Er betonte an der Medienkonferenz am Freitag im bündnerischen Seewis erneut, als Geschäftsführer des Baumeisterverbandes habe er von den Absprachen nichts gewusst.

Nach dem Verzicht von Felix führt die BDP mit dem amtierenden Volkswirtschaftsdirektor Jon Domenic Parolini den Wahlkampf mit einer Person weiter. Die BDP gibt damit ihren zweiten Sitz in der fünfköpfigen Regierung vorzeitig und kampflos preis.

SDA/chi

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