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«Die FDP will keinen griffigen Klimaschutz»

GLP-Chef Jürg Grossen zweifelt, ob die FDP ihren Kurs tatsächlich ändern wird.

Herr Grossen, haben Sie nun Angst vor der FDP?

Parteichefin Petra Gössi will ihre Partei ökologischer ausrichten. Gelingt ihr dies, braucht es die Grünliberalen nicht mehr.

Das soll sich jetzt ja ändern.

Warum so zurückhaltend? Eigentlich müssten Sie über Frau Gössis Pläne erfreut sein!

Halten Sie Frau Gössis Ankündigung für reine Wahlkampfrhetorik?

Die Mitgliederbefragung der FDP könnte eine Chance für Ihre Partei sein.

«Noch sind es erst Worte der FDP-Präsidentin, und diese sind erst noch sehr vage und unverbindlich.»

… weil die GLP oft mit Verboten und Bevormundungen arbeite – also nur dem Namen nach liberal ist.

Doch Ihre Partei hat immer wieder Verbote unterstützt, etwa das Neubauverbot für Atomkraftwerke.

«Wir haben nie gesagt, dass wir gegen jedes Verbot sind. Ist ein Verbot sinnvoll, unterstützen wir es.»

Zumindest ein Teil Ihrer Partei unterstützt auch ein Frackingverbot.

Ihre Partei unterstützt auch die Gletscherinitiative, die verlangt, dass in der Schweiz bis 2050 keine fossilen Brenn- und Treibstoffe mehr in Verkehr gebracht werden.

Aber Lenkungsabgaben haben ein Problem: Sind sie tief, lenken sie nicht zugunsten von Umwelt und Klima. Sind sie hoch, fehlt ihnen in der Bevölkerung die Akzeptanz.

Ein Partner, der Ihrer Partei näher zu stehen scheint, ist die BDP. Deren Nationalrat Hans Grunder fordert eine Union oder gar eine Fusion mit Ihrer Partei.

Wo die GLP ein Alleinstellungsmerkmal hat, ist in der Europapolitik: Sie steht bedingungslos hinter dem Rahmenabkommen mit der EU. Keine Angst, dass Sie bei den Wahlen im Herbst die Quittung dafür erhalten werden?