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Erste Schweizer Bundeskanzlerin überraschend verstorben

Präsidentin des Schweizerischen Roten Kreuzes

Frau Huber-Hotz, Sie haben 350 Bundesratssitzungen miterlebt, an denen 15'000 Geschäfte behandelt wurden. Was ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Was hat sich verändert, seit Bundesrat Christoph Blocher in der Regierung dabei ist?

Inwiefern?

Ist es für den Bundesrat schwieriger geworden, Akzente zu setzen und den von der Verwaltung vorgespurten Weg zu verlassen?

Wie viele Entscheide werden noch tatsächlich in den Bundesratssitzungen gefällt?

Wie viel politischen Einfluss hat dabei ein Bundeskanzler?

Wenn man das parteipolitische Gerangel um Ihre Nachfolge anschaut, erhält man den Eindruck, es handle sich sehr wohl um ein politisches Amt.

Bei der SVP sind ein ehemaliger Generalsekretär und ein enger Mitarbeiter von Bundesrat Blocher im Rennen.

Mit der FDP bewirbt sich auch Ihre Partei. Ist das nicht vermessen, angesichts der Wahlniederlage, der Übervertretung im Bundesrat und der Tatsache, dass die FDP die Mehrzahl aller bisherigen Kanzler stellte?

Was empfehlen Sie Ihrer Partei, damit Sie wieder erfolgreich wird?

Was halten Sie vom Vorgehen von SVP und FDP, die Bundesräte Schmid, Couchepin und Leuenberger zum Rückritt zu drängen?

Was schlagen Sie zur Stärkung des Bundesrats vor?

Wie würden die Departemente aufgeteilt?

SDA/anf