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Linke bei Schwyzer Regierungsratswahlen chancenlos

Die Regierung im Kanton bleibt nach dem ersten Wahlgang rein bürgerlich. Im Parlament gewannen linke und grüne Kräfte fünf Sitze.

Gruppenbild in Zeiten der Coronavirus-Pandemie: Der neu gewählte Schwyzer Regierungsrat mit Andre Rüegsegger (SVP), Herbert Huwiler (SVP), Michael Stähli (CVP), Andreas Barraud (SVP), Kaspar Michel (FDP) und Petra Steimen-Rickenbacher (FDP). Foto: Keystone/Alexandra Wey
Gruppenbild in Zeiten der Coronavirus-Pandemie: Der neu gewählte Schwyzer Regierungsrat mit Andre Rüegsegger (SVP), Herbert Huwiler (SVP), Michael Stähli (CVP), Andreas Barraud (SVP), Kaspar Michel (FDP) und Petra Steimen-Rickenbacher (FDP). Foto: Keystone/Alexandra Wey

Im Kanton Schwyz sind im ersten Wahlgang die fünf bisherigen Regierungsratsmitglieder der FPD, SVP und CVP im Amt bestätigt und Herbert Huwiler von der SVP neu ins Amt gewählt worden.

Am besten schnitten die beiden FDP-Regierungsmitglieder ab: Petra Steinmen-Rickenbacher, Vorsteherin des Departements des Innern, und Finanzdirektor Kaspar Michel kamen auf über 26'000 Stimmen. Auch die beiden bisherigen SVP-Regierungsräte, Sicherheitsdirektor André Rüeggsegger und Volkswirtschaftsdirektor Andreas Barraud, erzielten ein fast identisches Resultat mit gegen 23'000 Stimmen.

Den fünften Platz eroberte mit 2000 Stimmen Rückstand auf seine Parteikollegen Herbert Huwiler (SVP). Huwiler löst den zurücktretenden SVP-Regierungsrat René Bünter ab. Die Wahltaktik der SVP und FDP scheint aufgegangen zu sein: sie waren mit einer gemeinsamen Liste in die Regierungsratswahlen gegangen.

Hürde um 50 Stimmen verpasst

Deutlich weniger Support erhielten die beiden Kandidaten der CVP: Bildungsdirektor Michael Stähli schaffte mit knapp 16'000 Stimmen das absolute Mehr von 12'691 Stimmen aber problemlos. Anders erging es Sandro Patierno, der im Regierungsrat Neo-Ständerat Othmar Reichmuth ablösen soll: Er verpasste mit 12'641 Stimmen die Hürde um 50 Stimmen.

Mehr als 2000 Stimmen unter dem absoluten Mehr blieben die weiteren Kandidierenden, die der SP, die mit einer Doppelkandidatur angetreten war, sowie einer der GLP.

Linke und Grüne legen leicht zu

Bei den Parlamentswahlen konnten die linken und ökologischen Kräfte aber zulegen. Die GLP verdoppelte ihre Sitzzahl auf 6, die Liste SP/Grüne/Unabhängige legte um 2 Mandate auf 17 zu.

Sitze verloren haben CVP und FDP. Die Christdemokraten haben noch 24 (-3) Sitze, die Freisinnigen 20 (-2) Sitze. Unangefochten stärkste Partei im Schwyzer Parlament ist die SVP, die ihre 33 Sitze verteidigen konnte.

Die Wahlbeteiligung betrug 33,6 Prozent.

(SDA)

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