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Ein Dorf ist seinem Feuerteufel auf den Fersen

Fünf Brände in einer Woche, nur mit viel Glück wurde niemand verletzt. Merenschwand im Aargau ist im Ausnahmezustand.

Yann Cherix, Merenschwand
In der Nacht auf Sonntag, 1. Dezember, wurde das älteste Haus von Merenschwand in Schutt und Asche gelegt. Foto: Andrea Weibel (Aargauer Zeitung)
In der Nacht auf Sonntag, 1. Dezember, wurde das älteste Haus von Merenschwand in Schutt und Asche gelegt. Foto: Andrea Weibel (Aargauer Zeitung)

Ist er es? Hat Roman, den hier alle kennen, Häuser angezündet, in denen ­Menschen schliefen? Die Frage, ob der 37-jährige Merenschwander der von allen gesuchte Brandstifter ist, treibt derzeit das ganze Freiamt um. Sie alle haben das Video gesehen. Mit dem Vater des Verdächtigen.

Es prägt den Schwatz an der Kasse im Volg, am Stammtisch im Schwanen und in einem Whatsapp-Chat, der seit Tagen heiss läuft. Einige Bewohner der Dorfmitte sprachen dort bereits von nächtlichen Patrouillengängen. Merenschwand stand kurz vor der Errichtung einer Bürgerwehr. Ein Dorf im Ausnahmezustand.

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