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Zweijähriger vermisster Knabe tot in der Thur gefunden

Der zweijährige Eritreer, der seit Mitte April ab Wattwil vermisst wurde, ist tot. Eine Person hatte den Körper in der Thur bei Jonschwil entdeckt und die Polizei informiert. Es gebe keine Hinweise auf ein Verbrechen.

Blick auf die Thur (Archiv)
Blick auf die Thur (Archiv)
Keystone

Die Eltern des zweijährigen Knaben aus Eritrea, der seit dem 18. April vermisst wurde, haben nun Gewissheit. Der Junge wurde am Mittwoch in der Thur bei Jonschwil (SG) tot aufgefunden. Es liegen keine Hinweise auf ein Verbrechen vor. Dies teilte die Kantonspolizei St. Gallen mit Verweis auf eine rechtsmedizinische Untersuchung am Freitag mit. Es müsse somit von einem «tragischen Unfall» ausgegangen werden.

Die Eltern des Knaben hatten ihren Sohn während eines Festes im Katholischen Kirchenzentrum in Wattwil SG aus den Augen verloren. In der Nähe der Thur, die beim Kirchenzentrum durchfliesst, wurde einer der Schuhe des Zweijährigen gefunden. In der Folge suchten Taucher den Fluss ab, später wurden auch Kajaks eingesetzt. Die tagelange Suchaktion blieb aber ohne Erfolg.

Am Mittwoch dieser Woche meldete sich dann eine Person bei der Kantonspolizei St. Gallen, die zwischen Schwemmholz in der Thur bei Jonschwil (SG) einen Körper zu erkennen glaubte. Bei der sofort eingeleitet Bergung bestätigte sich dann, dass es sich beim Leichnam um jenen des vermissten Knaben handelte.

SDA/heb

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