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Volle BankkontenSchweizer sparen für den Corona-Notfall

Für die kommenden Krisen-Monate legen die Schweizerinnen und Schweizer so viel Geld zur Seite wie noch nie. Das birgt aber auch ein Risiko.

Geld sparen oder fürs Skibillett ausgeben? Skifahrer und Wanderer mit Atemschutzmasken sind mit der Luftseilbahn «Rotair» auf den Titlis unterwegs.
Geld sparen oder fürs Skibillett ausgeben? Skifahrer und Wanderer mit Atemschutzmasken sind mit der Luftseilbahn «Rotair» auf den Titlis unterwegs.
Foto: Alexandra Wey (Keystone)

Die Schweizer gehören beim Sparen zur Weltspitze. Doch in den letzten Monaten haben sie sich selbst übertroffen und so viel Geld zur Seite gelegt wie in den letzten fast dreissig Jahren noch nie. Laut aktuellsten Daten der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) beträgt die Sparquote derzeit fast 19 Prozent.

Das heisst von 100 Franken, die ein Schweizer oder eine Schweizerin verdient, landen 19 Franken auf dem Sparbuch – obwohl das Geld dort kaum einen Zins abwirft. Und dies auch, obwohl für viele Schweizer derzeit das Geld knapp ist, weil sie etwa die Stelle verloren haben oder wegen der Kurzarbeit das Einkommen geringer ausfällt.

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