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KonjunkturausblickSchweizer Verwaltungsräte sind pessimistisch

Der Verband der Verwaltungsräte in der Schweiz hat unter seinen Mitgliedern eine Umfrage gemacht. Sie blicken in eine düstere Zukunft.

Schweizer Verwaltungsrätinnen und -räte beurteilen die Konjunkturaussichten für die kommenden zwölf Monate pessimistisch. Vor allem der Tourismus und das Gastgewerbe leiden.  (Archivbild)
Schweizer Verwaltungsrätinnen und -räte beurteilen die Konjunkturaussichten für die kommenden zwölf Monate pessimistisch. Vor allem der Tourismus und das Gastgewerbe leiden. (Archivbild)
Keystone/Peter Klaunzer

Schweizer Verwaltungsräte beurteilen die Konjunkturaussichten für die kommenden zwölf Monate wegen der Coronakrise sehr pessimistisch. Sie erwarten einschneidende wirtschaftliche Folgen für viele Branchen, vor allem im Tourismus und im Gastgewerbe.

Zuversichtlicher seien die Aussichten für die Informations- und Kommunikationstechnik sowie für die Wirtschaftszweige Pharma und Gesundheit, wie der Verband swissVR, eine Vereinigung für Mitglieder von Verwaltungsräten in der Schweiz, mitteilte.

Laut einer Umfrage erwarten über die Hälfte der befragten Verwaltungsräte eine Verschlechterung der Konjunktur, während 37 Prozent die Aussichten als neutral bezeichneten. Nur gerade 8 Prozent rechnen mit einer Verbesserung.

Zahlreiche Lehren

Wesentlich heller präsentiert sich das Bild, das die Verwaltungsräte über ihr eigenes Unternehmen zeichnen. Nur 23 Prozent der Befragten erwarte eine negative Entwicklung, 47 Prozent beurteilen die Aussichten als neutral und knapp ein Drittel gar als positiv.

Die Lehren, die die Verwaltungsräte aus der Krise ziehen, reichen von mehr Digitalisierung, Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Förderung neuer Arbeitsmodelle bis hin zum vermehrten Denken in Szenarien und zu einer besseren Liquiditätsplanung.

swissVR veröffentlicht zusammen mit der Beratungsgesellschaft Deloitte und der Hochschule Luzern halbjährlich eine Umfrage über die Geschäftsaussichten in der Schweiz. Der jüngste Monitor beruht auf Umfragen bei 457 Verwaltungsrätinnen und -räten im Juli 2020.

SDA/chk

4 Kommentare
    B Suter

    Es könnte so ausgehen:

    1) Die Unternehmen und sogar die öffentliche Hand kommen unter dramatischen Spardruck

    2) Teure Mitarbeiter (also 40+) werden nach Möglichkeit durch junge günstige ersetzt

    3) In der EU gibt es Millionen arbeitslose, gut ausgebildete Junge mit BA oder MAS Abschluss

    4) Unternehmen suchen mit den Anstellungsrobotern primär für alles und jedes BA und MAS, von denen es zuwenig in der Schweiz gibt - Alarm: Fachkräftemangel!!!!

    5) Der Zuwanderungssaldo nimmt explosiv zu, hunderttausende wandern ein, obwohl es der Wirtschaft miserabel geht

    6) Arbeitslose Inländer nehmen ebenso eyplosiv zu und bevölkern Arbeitslosenstatistik bis sie nach zwei Jahre. ausgesteuert sind und danach früher oder später bei der Fürsorge landen.