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Aufstände während der Corona-Pandemie Schwe­re Zei­ten für Un­zu­frie­de­ne

Hong­kong, Chi­le, die Klimastreiks: Im Jahr 2019 war die Welt noch in Auf­ruhr. Doch durch das Vi­rus sind die Pro­test­be­we­gun­gen zum Er­lie­gen ge­kom­men. Jetzt muss das In­ter­net die Stra­sse als Ort des Wi­der­stands er­set­zen.

Kreativität ist gefragt: Klimaaktivisten von Extinction Rebellion demonstrieren am 17. April im niederländischen Den Haag. Die Schuhe auf dem Platz gehören den Aktivisten, die unter normalen Umständen am Protest teilgenommen hätten.
Kreativität ist gefragt: Klimaaktivisten von Extinction Rebellion demonstrieren am 17. April im niederländischen Den Haag. Die Schuhe auf dem Platz gehören den Aktivisten, die unter normalen Umständen am Protest teilgenommen hätten.
Foto: AFP

Nicht ein­mal ein Jahr ist es her, da dräng­ten sich Hun­dert­tau­sen­de Men­schen durch die en­gen Stra­ssen Hong­kongs. Mo­na­te­lang ging das fast je­des Wo­chen­en­de so, im Kampf für Frei­heit und Mit­be­stim­mung und ge­gen den Ein­fluss Pe­kings. Heu­te wirkt das wie ei­ne fer­ne Ver­gan­gen­heit. Selbst die vor­über­ge­hen­de Fest­nah­me von 14 füh­ren­den Mit­glie­dern der De­mo­kra­tie­be­we­gung an die­sem Wo­chen­en­de ging fast ge­räusch­los vor­über. Un­ter ih­nen wa­ren der be­kann­te An­walt Mar­tin Lee, die frü­he­ren Ab­ge­ord­ne­ten Al­bert Ho und Lee Cheuk Yan so­wie der Ver­le­ger Jim­my Lai. Vor ei­ni­gen Mo­na­ten hät­te das die Men­schen noch auf die Stra­sse ge­trie­ben. Doch das Vi­rus zwingt nun so­gar die hart­nä­ckigs­ten Hong­kon­ger, zu Hau­se zu blei­ben.

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