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Attentäter von NizzaSeine Reise führte über Lampedusa nach Frankreich

Trauer in Nizza: Eine Frau legt zum Gedenken an die Opfer Blumen vor die Kathedrale Notre-Dame.

Auf dem Quarantäne-Schiff

Der Täter schickte am Tag vor dem Attentat Bilder der Notre-Dame nach Hause: Polizisten sichern die Kathedrale nach den Morden.

Tunesien hat islamistische Vereine verboten, die Überwachung von Moscheen verstärkt.

In der Praxis tauchen die Migranten ab

Terrororganisationen setzen auf junge Menschen, die sich quasi im Alleingang und durch das Internet radikalisiert haben.

Gedenken für die Toten: Ein Rosenkranz hängt am Gitter vor der attackierten Kathedrale in Nizza.

Fremdenfeindliche Proteste

37 Kommentare
    Iain Campbell

    Gegen die hier stehenden Hasskommentare ist es nicht leicht mir Vernunft zu reagieren.

    Alles wird pauschalisiert: Ein Täter ist ein radikalisierter Islamist und deswegen stellen sämtliche Muslimen eine Gefahr dar.

    Die erwähnte Pauschalisierung ist nichts anders als das Vorgehen in Islamistischen – wohl bemerkt, Islamist und nicht Islam – Kreisen. Eine Verletzung, reell oder nur empfunden, durch einen oder mehrere Westler wird als solche wahrgenommen. Dadurch entsteht das vermeintliche Recht sich an beliebige Westler zu rächen, weil alle schlecht seien.

    Dies ist keine Rechtfertigung für die vorliegenden Taten, sondern ein Versuch einen Mechanismus darzustellen, die auch bei den Kommentatoren zu beobachten ist.

    Andersrum, wenn z.B. ein Schweizer Gewalt ausübt, kommt keiner – jedenfalls kein Schweizer – deswegen auf die Idee, dass sämtliche Schweizer böse sind und eingesperrt werden sollen.

    Es würde mich interessieren zu wissen, wie viele der Kommentatoren ihres Wissens auch nur einen Moslem persönlich kennen und wie sie ihn einschätzen.