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Junghunde als ImportwareSeit Corona boomt der illegale Handel mit Welpen

Das Tierspital schlägt Alarm: Seit der Pandemie gelangen mehr Hundewelpen aus illegalem Handel in die Schweiz. Auch im Unterland beschäftigen diese oft kranken Vierbeiner die Tierärzte.

Zwergspitz-Welpen sind momentan besonders gefragt. Längst nicht alle illegal angebotenen Tiere sind gesund.
Zwergspitz-Welpen sind momentan besonders gefragt. Längst nicht alle illegal angebotenen Tiere sind gesund.
Foto: Pixabay

Unter Menschen ist derzeit Abstandhalten angesagt. Tiere hingegen darf man liebkosen, und das ohne Maske. Und wenn man schon kaum jemanden treffen darf, dann könnte wenigstens ein Vierbeiner Gesellschaft leisten, scheinen sich viele zu denken. Bei seriösen Hundezüchtern bestanden schon vor Corona Wartezeiten. Der Lockdown hat die Zuchtaktivitäten eingeschränkt. Das führt dazu, dass vermehrt Welpen im Internet gekauft werden, wo sich viele unseriöse Händler tummeln. Offensichtlich lässt sich mit diesem Geschäft viel Geld verdienen. Wie das Tierspital Zürich in den sozialen Medien schreibt, verzeichnet man derzeit eine Flut erkrankter Junghunde. Die Nachfrage nach den «Topsellern», also Zwergspitz und Französischer Bulldogge, sei unter den Homeoffice-Bedingungen sehr gross. Der Schweizer Tierschutz (STS) geht in seiner Recherche «Hundeimportland Schweiz» davon aus, dass wöchentlich rund 500 Hunde aus dem Ausland eingeführt werden, davon die Mehrheit aus illegalen, unkontrollierten Welpenproduktionen.

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